Bild: Collage VN, R. Lambrou und J. Meuthen

13.01.2019
Meuthen hat Presse-Unterstützung bis in die Provinz
Das ist: "reformorientierte Bürgerlichkeit“

Der Vorteil im digitalen Zeitalter ist der schnelle Überblick. So läßt sich per Suchfunktion schnell feststellen, ob und wie oft und wo die drei Buchstaben "AfD" in der Tagespresse vor kommen. In der "Nassauische Neue Presse", Kopfblatt der Frankfurter Neuen Presse, die im Landkreis Limburg-Weilburg, sowie im Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis berichten, erscheinen diese drei Buchstaben oft tagelang tatsächlich überhaupt nicht.
Heute wird Jörg Meuthen ein großer Artikel unter „Meuthen ärgert sich über martialische Auftritte von AfD-Politikern - RICHTUNGSSTREIT Parteichef will in Richtung „reformorientierte Bürgerlichkeit“ und nicht in Richtung Revolution gehen“ gewidmet. Selbstredend.
Und wie diese „„reformorientierte Bürgerlichkeit“ aussieht, demonstriert der hessische AfD-Chef Robert Lambrou anschaulich schon seit Anbeginn im hessischen Landtag. Schon zweimal ließ man zwar die AfD dort abblitzen, nun unternimmt sie aber den nächsten Anlauf auf einen Vize-Posten im Landtag. Vor diesem Hintergrund berichtet das Blatt heute unter “Stillstand oder Erfolg? JAHRESTAG Opposition geht mit Schwarz-Grün hart ins Gericht – Regierung kontert“, wie der hessische AfD-Chef gekontert hat. Nur bei „Klimaschutz und Bildung“ taucht er überhaupt auf mit diesem "Konter". Robert Lambrou meinte: „Der hohe moralische Anspruch, den die Landesregierung wie eine Monstranz vor sich herträgt, wird von ihr nicht eingehalten.“ Das war es. So muß man sich „reformorientierte Bürgerlichkeit“ vorstellen. Jetzt sollte das doch mit dem Vize-Posten im Landtag klappen, oder?