Pfarrhaus als kulturelles Identifikationsobjekt Villmars
mit neuer Funktion für die Allgemeinheit erhalten
 
24.05.2017
Von links: Gemeindevertreter Roland Thoms, Beigeordneter Ulrich Aumüller, Gemeindevertreter Axel Dornoff

Die unklare Zukunft des im Eigentum der katholischen Pfarrgemeinde Villmar stehenden Pfarrhauses, Pfarrgarten und des ehemaligen Schwesternhauses wurde in der Öffentlichkeit bereits mehrfach thematisiert. Viele Bürger der Kerngemeinde haben ein sehr großes Interesse am Erhalt insbesondere des historischen Objektes Pfarrhaus im gepflegten Pfarrgarten und der Öffnung für die Allgemeinheit. Sogar die Gründung einer Stiftung wird in der Bevölkerung bereits diskutiert und einige Bürgerinnen und Bürger würden sich sogar finanziell beteiligen.

Pfarrhaus ein kulturelles Identifikationsobjekt für Villmar


Falls der Verbleib und die Unterhaltung des einzigartigen Ensembles auf Dauer nicht doch in kirchlicher Trägerschaft gesichert werden kann, regen die Mandatsträger der UfBL aus dem Ortsteil Villmar, Axel Dornoff, Roland Thoms (Gemeindevertreter) und Ulrich Aumüller (Gemeindevorstand) an, dass die Zivilgemeinde Villmar unverzüglich Gespräche mit der Eigentümerin und deren kirchlicher Aufsichtsbehörde aufnimmt. Ziel soll sein, dann möglichst schnell Konditionen für eine Übertragung an die Zivilgemeinde oder eine federführend von der Gemeinde neu zu gründende Stiftung in Erfahrung zu bringen. Zeitnah und rechtsicher sollten auch alle nur denkbaren Fördermöglichkeiten für das unter Denkmalschutz stehende Gebäude erörtert werden – immer unter der Prämisse die Gebäude möglichst für eine Nutzung für die Allgemeinheit zu erhalten. Gerade das Pfarrhaus Villmar sei ein kulturelles Identifikationsobjekt für Villmar, dessen Bedeutung weit über die Kirchgemeinden hinaus gehe. Es stehe für das "Eigene von Villmar" und damit gleich neben Kirche und Marmorbrücke.

.