03.02.2020 


Die AfD-Nagelprobe:
Spende für Alice Weidel


Die Spendenaffäre Weidel ist nun filmreif: Durch die AfD selbst und eine unterlassene Frage der „Tagesschau“

Die „Tagesschau“ meldet am 02.01.2020 unter „132.000 Euro für Weidel, nicht für AfD?“, dass die AfD meint, aus dem Schneider zu sein, weil das Geld zwar auf auf einem AfD-Parteikonto eingegangen ist, aber nicht für die Partei, sondern für Frau Weidel persönlich bestimmt gewesen sei. Da muss man erst mal drauf kommen. Das wird spannend. Noch spannender ist allerdings:

Warum will keiner wissen, wer gespendet hat?

Warum hat die „Tagesschau“ und der gesamte Mainstream inklusive AfD scheinbar kein Interesse an der Klärung der Frage, welcher „deutsche Geschäftsmann“ denn so ein Interesse daran gehabt haben sollte, Frau Weidel mal eben so 150.000 Schweizer Franken zu spenden, weil er sie gerne in der AfD an führender Position sehen will.
Dieser Punkt scheint merkwürdigerweise niemanden zu interessieren. Er liegt aber doch als erstes auf der Hand. Also muss es Gründe geben, warum er nicht angerührt wird. "Vergessen" hat den die Tagesschau doch sicher nicht.
Nun ist die AfD ja angetreten, um nicht genauso zu werden, wie die anderen Parteien ... und außerdem mit dem „Mut zur Wahrheit!". Da ist nun, ob man will oder nicht, eine ganz unverdächtige Nagelprobe für die Bundesführung entstanden. "Alternativ bleiben: Wir sind nicht dafür angetreten, so zu werden wie die anderen!" Das Bild ist übrigens vom letzten Treffen des "Flügels". Wäre nicht ein Schlag "wohltemperierte Grausamkeit" nötig, um den naheliegenden Verdacht der Einflussnahme von Dunkelmännern zu entkräften? Keine Frage von politischer Hygiene sondern auch Ehre?