18.12.2019 11:00
....auch wenn dies dem Lahn-Marmor-Verein nicht passt:
Beschlüsse sind da, um gehalten zu werden

"Eine weitere finanzielle Unterstützung durch den Marktflecken Villmar zum späteren laufenden Betrieb scheidet aus."

Zitat des Tages, aus aktuellem Anlass:

Die Gemeindevertretung beschließt, der Errichtung eines Geo-Informationszentrums zuzustimmen. Der Bau des Gebäudes hat durch die Gemeinde als Bauherrin zu erfolgen, wobei der gemeindliche Anteil an den Baukosten auf 200.000,-- € festgesetzt wird.
Dieser gemeindliche Anteil ist größtenteils aus dem Verkaufserlös der alten Schule zu finanzieren. Weiterhin trägt die Gemeinde die Kosten der Bauleitplanung. Anschließend ist das Projekt einer rechtlich selbständigen Betreiberform (evtl. Stiftung) zu übereignen, welche den Gesamtbetrieb zu gewährleisten hat. Eine weitere finanzielle Unterstützung durch den Marktflecken Villmar zum späteren laufenden Betrieb scheidet aus.

Beschluss der Gemeindevertretung vom 05.09.2009 (gültige Beschlussfassung, an die sich der Gemeindevorstand zu halten hat.), auch wenn dies dem Lahn-Marmor-Verein nicht passt. Zunächst ist anzumerken, dass es bei den 200.000 Euro natürlich nicht geblieben ist.
Dass das Museum erheblichen Gewinn auswirft und eben nicht bezuschusst werden muss, war eine Kernaussage der Befürworter und genau dies wurde von über tausend Wahlberechtigten Bürgern bezweifelt. Jetzt will man aus der Gemeindekasse doch laufende Zuschüsse in Höhe der Niederschlagswassergebühren- unter Missachtung des o.g. Beschlusses und aller Aussagen dazu bisher. Wenn 12.000 € Überschuss erzielt wurden- wieso eigentlich? Oder stimmt diese Zahl auch nicht, so wie die erst angegebenen 33.000 Besucher pro Jahr, dann 16.000, dann wurde verkündet es wären in den ersten Jahren jeweils 10.000 gewesen- dann stellt sich heraus es waren wirklich nur etwa 5.000 ?