Liebe Delegierte in der AfD
Seid kein Stimmvieh!

Die Bundesvorstandwahl steht an und damit auch eine entscheidende Wahl über die Richtung der AfD. Es scheint Anzeichen, zu geben, dass der neue Bundesvorstand zwischen den Lagern in der Partei ausgeklüngelt werden soll. Dafür sprechen Gespräche zwischen Alice Weidel und Björn Höcke und Björn Höckes auffälliges Schweigen, auch jetzt nach der Thüringer Wahl.  Die üblichen Methoden werden dann zur Anwendung kommen, um Delegierte zu beeinflussen. Strippenzieher und Stimmenwerber der Lager gehen auf Jagd. Und es gibt Anzeichen, dass das Kernziel der AfD nicht mehr verfolgt werden wird:
Die illegal hier befindlichen Ausländer zurückzuführen und das deutsche Volk samt seiner Kultur und Zivilisation vor dem Untergang zu bewahren

Gibt es etwas Wichtigeres?

Die Wahrheit ist allerdings, dass dieser Bundesvorstand schon lange nicht mehr von diesem Ziel spricht. Die Wahrheit ist auch, dass die Mitglieder in der Partei getäuscht werden, wenn behauptet wird, mit „Mäßigung“ zwei Dinge zu erreichen: Größere Wahlerfolge und damit eine Koalitionsfähigkeit mit möglicher Regierungsbeteiligung; bis hierher mag es noch stimmen.

Zur gefährlichen Täuschung wird es aber,

wenn der Eindruck erweckt wird, damit das Kernziel der Partei zu erreichen. Warum? Ganz einfach: Weil es angesichts der Tatsachen naiv ist anzunehmen, dies über den parlamentarischen Weg, über Gesetzgebungsverfahren zu erreichen. Man schaue sich nur an, wie die Rechte der AfD trotz anderslautender Geschäftsordnung im Bundestag unterlaufen werden oder die Sitzungspolizei im Bundestag ausgeübt wird. Dies sollte auch einfachen Gemütern schnell klar sein.

Was tatsächlich bleibt, von den legalen politischen Möglichkeiten - und nur darum kann es gehen -, ist tatsächlich nur der Versuch, die Massen mit dem Mut zur Wahrheit aufzuklären, dass es bereits 5 nach 12 Uhr ist, verbunden mit der Hoffnung auf politische Eigendynamik gegen den drohenden Untergang. Nur es wird aber scheinbar alles vermieden, um die Mitglieder überhaupt auf diesen banalen Zusammenhang aufmerksam zu machen.
Zur Aufklärung müsste man die Massen erreichen. Das geht allerdings nicht mit den Mainstream-Medien, auf die aber offenbar immer noch gesetzt wird. Da müsste Eigenes her, eigen technische mediale Möglichkeiten. Das wurde nie angemessen verfolgt, obwohl einst ein "Newsroom" geplant war. Die Verantwortung dafür trägt ebenfalls die Parteiführung

Mut zur Wahrheit!

All dies stimmt nicht hoffnungsvoll, ist aber das Ergebnis von Analyse, dem Sie sich stellen müssen. Und genau deshalb ist es unwahr, wenn Ihnen weisgemacht wird, es gäbe einen anderen, angepassten Weg. Wer so argumentiert, denkt nicht nach oder täuscht.
Die Spitzenkräfte der Parteiführung scheinen eine Kehrwende vollzogen zu haben. Sie wiederholen noch nicht einmal verbal mehr, dass sie sich unser Land zurückholen wollen. Ob sie das Ziel insgeheim je verfolgten?
Lassen Sie sich deshalb von keinem Lager vereinnahmen. Denken Sie selbst und wählen sie die Kandidaten, die noch den Mut zur Wahrheit noch haben, oder stimmen Sie auch mal mit „nein“.