16.02.2021
 Bild VN;  Aufnahme aus 2006

Marodes Schwesternhaus Villmar nicht auf Kosten des Marktfleckens sanieren

UFBL:
Besser Neubau der Kinderkrippe mit optimaler Infrastruktur

In ihrer jüngsten Presseerklärung zum Thema, ob die Gemeinde Villmar einen Deal mit dem Bistum Limburg machen und das ehemalige Schwesternhaus sanieren solle, meint die Unabhängige Freie Bürgerliste (UFBL), dass die Zivilgemeinde lieber selbst bauen solle. Dafür gebe es gleich mehrer Gründe. Problematisch an der Zusammenarbeit mit dem Bistum Limburg sei, dass die Kirche den Gemeinden nur ungern Mitspracherechte einräume; „Geld in € hingegen wird gerne genommen.“ so der Fraktionsvorsitzender Jürgen Schmidt. Die Ergebnisse des Akteneinsichtsausschusses in der Sache wertet der UFBL-Chef, was die "gelebten Zusammenarbeit mit der Kirche“ angehe, als weniger gut. Aber noch wichtiger  sei die Sachlage des maroden Gebäudes an und für sich. "Eine Ertüchtigung des Schwesternhauses in dieser Form lehnen wir ab. Dieses alte und sanierungsbedürftige Gebäude - die Gemeinde ist kein Eigentümer – ist aufgrund der Raumaufteilung und zeitgemäßer Ertüchtigung nur suboptimal nutzbar. Zufahrt und Parken sind nahezu nicht möglich.“, so Jürgen Schmidt. Deshalb sei die UFBL für einen Neubau im Mischgebiet  des Neubaugebiets Arfurter Weg in Villmar. Dort sei die neue Einrichtung "kleinkindgerecht, barrierefrei mit optimaler Zuwegung und zentraler infrastrukturellen Anbindung und vor allem: insbesondere bedarfsgerecht für alle Ortsteile des Marktfleckens" möglich.