18.01.2020  
Strangulierter Hirsch bei Seelbach

Zu einem tragischen Fall kam es bei Seelbach. Dort hat sich dieser Damwild-Hirsch in einem Weidzaun selbst stranguliert. Er stammt aus dem umstritten Rudel, das schon vor Jahren abgeschossen werden sollte, nur weil es von der Art her, nicht in das Gebietschema unserer Region passte und angeblich zu schädlich für die Holzwirtschaft sei (wir berichteten). Allerdings haben das heimische Jäger bislang nicht vollzogen; auch, weil die teils zahmen Tiere eine große Freude für Wanderer und Spaziergänger waren und sind. "Leider habe man den Vorgang nicht gesehen", so ein Jäger gegenüber den VN, "Wir hätten das Tier befreit und wieder laufen lassen!" Außerdem widerspreche es seinem Ethos, auf zahme Tiere zuschießen. Rechts das Video von dem Rudel und eine Begegnung, die nur Freude machte. So Tiere kann man doch nicht abschießen, meinen auch einige Jäger aus unserer Region..