27.12.2018
Bürgermeister Matthias Rubröders Jahresrückblick
Prävention zu Unwetter angekündigt

In einem kurzen Jahresrückblick bezeichnete der neue Bürgermeister (Bild) von Villmar als wichtige Ereignisse für die Gemeinde die Bürgermeisterwahl, die Starkregenereignisse, den ersten ausgeglichenen und noch in diesem Jahr beschlossenen Haushalt für 2019, sowie den Kauf des Villmarer Pfarrhauses, dass er als ein kulturelles "Highlight" für die Villmarer bezeichnete. Im Ausblick für 2019 nannte er die Fertigstellung der Ortsdurchfahrt für Villmar und die Sanierung der Villmarer Weyandstraße, Investitionen in Bürgerhäuser und Einrichtung kostenfreier WLAN-Punkte in der Gemeinde als wichtige Vorhaben.
Rubröder kündigte im Zusammenhang der Starkregenereignisse "Größere Maßnahmen, um solche Ereignisse zu verhindern" an. Man sei in der "Konkretisierung", was die Planung angehe, die 2019 umgesetzt werden solle.

Einmalig in Deutschland: 4 mal in 7 Jahren an gleicher Stelle

Darauf darf man gespannt sein, auch, was den Hauptschwerpunkt Aumenau angeht. Der Bereich wurde, vermutlich einmalig so in Deutschland, in den letzten 7 Jahren 4 mal heimgesucht. Dort ist auch der Maisanbau in der Hanglage nachweislich für die Schlammentwicklung und Wasserabfluss-Beschleunigung  verantwortlich, vom Kreistag ganz offensichtlich geleugnet. Einzig die Kreis-AfD hatte sich realistisch mit dem Vorgang auseinandergesetzt und eine Anfrage gestartet. Dieser Vorgang wird, nach unseren Informationen, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch den neuen Hessischen Landtag beschäftigen.

Durch die Maßnahmen der Gemeinde, die einen alten Regenablaufgraben neu vertieft hat, wird künftig das Wasser zwar nicht mehr auf breiter Fläche den Steilhang, parallel der Leistenbachstraße zu Tal stürzen, dafür mit noch größerer Wucht als bisher über die Münsterer Straße sich seinen Weg suchen, sollten keine anderen Maßnahmen erfolgen. Die Effekte für den Bahnhof Aumenau und die Leistenbachstraße, dürften gleich oder größer ausfallen.
Für Irritationen zur Entschädigung unter Villmarer Opfern der jüngsten Unwetterschäden sorgte ein  Artikel des WT "100.000 Euro für Unwetterschäden", Weinbach könne sich auf Gelder aus dem Landesausgleichsstock freuen. Hierzu erklärte uns Bürgermeister Rubröder auf Nachfrage, dass Villmar die gleiche Schadensmeldung, wie auch Weinbach an das Land abgegeben habe. Eine Zusammenfassung  bisheriger Berichte finden Sie hier.