07.09.2017
Klimamanagerin des Kreises Limburg-Weilburg
bleibt Antworten schuldig
Kann oder möchte man Fragen nicht beantworten?

Mit Schreiben vom 14. Februar 2016 sowie vom 20. August 2016 und erneut am 07. Juni 2017, bat die Bürgerinitiative Wind-Wahn Villmar/Runkel die „Klimamanagerin“ des Kreises Limburg/Weilburg um Bilanzierung der CO2-Emissionen unter weiterer Spezifizierung der darin enthaltenen anthropogenen Anteile.
Zur Beurteilung einer möglichen Relevanz von CO2 Einsparungen im Kreis Limburg/Weilburg ist eine größenmäßige Einordnung der anthropogenen CO2-Emissionen des Kreises auf die gesamten CO2-Emissionen wohl unabdingbare Voraussetzung einer objektiven Bewertung in Bezug auf die Effekte angestrebte oder bereits getroffenen Maßnahmen.
Aufgrund der Ausführungen zu einer positiven Gesamtbilanz, auf welche die Klimamanagerin in dem Artikel “Wir müssen die Jugend erreichen”, veröffentlicht Anfang Juni 2017 auf mittelhessen.de, verwies, müsste eigentlich davon auszugehen sein, dass eine solche Bilanz vorliegt.
Anscheinend ist dies aber tatsächlich nicht der Fall. Zumindest hat man es vorgezogen, trotz erneuter Erinnerung, die Fragen unserer Bürgerinitiative nicht zu beantworten.
Auch blieb man uns Antworten auf das, wie unserer Klimamanagerin betonte, “wichtige Betätigungsfeld” Elektromobilität schuldig.
War die Antwort auf die Frage, wie viele Elektrofahrzeuge im Landkreise Limburg-Weilburg zugelassen sind und wie viele davon von den Verwaltungen oder sonstigen öffentlichen Trägern genutzt werden, zu schwierig oder ist die Anzahl am Ende so verschwindend gering, dass man sie lieber verschweigt ?
Schade auch, dass man bei Internet-Recherchen, außer über die Indoktrinierung von Schülern, keine weiteren Tätigkeitsfelder der Klimamanagerin ausmachen kann.

Wolfgang Nawroth
BI Wind-Wahn Villmar/Runkel