08.09.2019
Hinrichtung? Eher nicht.


Der Fall um den erschossenen ehemaligen Kasseler RP Lübcke, über dessen Tod im Netz viel Genugtuung und auch Hass wegen seiner Position zur Flüchtlingspolitik der Kanzlerin, wonach jeder Deutsche ja gehen können, wenn ihm das nicht passe: "Wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen, wenn er nicht einverstanden ist.  Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen.“ aufgebrandet ist, gibt es Neues.
Der Schuss mit der Kleinkaliber-Pistole soll über dem rechten Ohr angegeben worden sein. Grund für die Frankfurter Rundschau reißerisch zu titeln: "Wurde er hingerichtet?" Das würde zwar in die Weltsicht des Blattes passen, das überall Nazis sieht, aber der Schuss kann auch durchaus spontan passiert sein und die Tat eine ganz andere politische Brisanz enthalten. Neu ist, dass Lübcke an dem betreffenden Abend selbst nicht auf der Kirmes gewesen sein soll. Bis etwa 23 Uhr, so ein Nachbar, habe Lübcke auf der Terrasse seines Hauses mit einem Gast gesessen. Der kann nicht der Täter gewesen sein, denn den muß die Polizei kennen, sonst hätte entweder sie gezielt nach ihm gefahndet oder den Fall angeschlossen. Gegen 00.35 Uhr habe der jüngere Sohn seinen Vater auf der Terrasse aufgefunden (so der Merkur). Rund 80 Hinweise Videos und Fotos der Kirmes werden nun ausgewertet. Für ein Straftat von rechts, gibt es nach wie vor keine Anhaltspunkte, wohl aber für eine politische Relevanz, wenn der Täter so gar nicht ins politisch korrekte Weltbild passen sollte.
Spätestens seit dem  Bestseller und Enthüllungsbuch "Gekaufte Journalisten" wissen wir, welche Aspekte für die Presseaussagen  in diesem Land tatsächlich auch beachtet werden müssen. Unter diesem Aspekt könnte  auch der Fall,  womöglich wegen der Staatsräson,  nie aufgeklärt werden.
Ein Ding macht schon schon die Runde: Ein Rettungssanitäter, der einen Kopfschuss nicht erkennt und der mal kurz den Tatort reinigt. Es bleibt spannend.