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.0782019 Doris Fürstin von Sayen-Wittgenstein; Quelle

Was treibt den AfD-Bundesvorstand
im Fall DSW wirklich?

Ist mit Kurzschlusshandlungen zu rechen?


Der AfD – Bundesvorstand scheint zu 90 % für die geronnene „West-AfD“ zu stehen, die in der „Alternativen Mitte“ (AM), in Abstimmung mit dem Mainstream und Spendern aus dem Ausland, die AfD in eine andere Partei umbauen will. Der Fall Doris von Sayn-Wittgenstein (DSW), seine Behandlung und die parteiinterne Genesis, wirft Fragen auf. Aus dem Nichts wurde nämlich, ohne dass es etwa eines Hetzartikels von außen bedurft hätte, wörtlich „aus politischen Gründen“ von diesem Bundesvorstand ein Fass gegen DSW aufgemacht, weil diese wohl in einem 4-Augengespräch (!) angeblich den Holocaust verneint haben soll, was sie vehement bestreitet und wozu die Staatsanwaltschaft auch erst gar kein Verfahren eröffnet hatte. Das und die Unterstützung einer Soldaten - Gedenkstätte in 2014 , die vom VS als rechtsextrem eingestuft wurde, wurde intern „aus politischen Gründen“ der Strick, an dem der Bundesvorstand in Verbindung übrigens mit der JF, die in ähnlicher Weise schon durch ihre Hetze über Björn Höcke auffiel, - die gerade wiedergewählte Vorsitzende der Nord-AfD und Landtagsabgeordnete öffentlich hingehängt werden soll. Noch ist sie nicht tot. Sie hängt noch nicht einmal. Die Frau, die sich selbst als „nicht käuflich bezeichnet“, und die nicht ankommen will in einem System, was Deutsche hasst, wie sie sagt, scheint trotz des medialen Abgesangs, mehr als je zum Kampf bereit. Das Ganze in einem Szenario, welches sich völlig gewandelt hat.

Gerade das Interview des "Standard" mit Alexander Gauland zeigt dies überdeutlich. Da zeigt sich ein Gauland, der nie mehr wiederholen wird, was er einst sagte: „Wir werden sie jagen. Wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen." Das ist Vergangenheit. Gauland scheint in Wirklichkeit bedingungslos zur "Alternativen Mitte" umgeschwenkt, hat auch Höcke schon längst fallengelassen: "Ein Einzug mit Fahnen wie beim Kyffhäuser-Treffen, das geht bei einer demokratischen Partei nicht.", so gerade im Interview. Das spricht Bände. Und er muss Doris von Sayn-Wittgenstein schon hassen wenn er von der "falschen Fürstin" in Schleswig-Holstein, wie wir sie nennen" spricht, derentwegen er heute Bundessprecher sein muss, weil diese damals im Patt um die Wahl des Bundessprechers (!) gegen Georg Pazderski, ein lupenreiner AM-Mann, diesen verhinderte und Gauland als Kompromisskandidat einspringen mußte, um schon damals einen offen aufbrechenden Konflikt in der Partei zu kaschieren. Damals versuchte Gauland noch zu harmonisieren. Das ist vorbei. Salamitaktik des Bundesvorstandes (nicht der Bundestagsfraktion), bei der Patrioten - Entkernung, im Westen willig befeuert von Karrieristen, Mainstream, Spendern und interessierten Einrichtungen. Vom "Mut zur Wahrheit!", vom "Land zurückholen!", keine Spur mehr. Der alte Mann wird so etwas vermutlich nie mehr in den Mund nehmen, ganz nach „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!“frei nach Konrad Adenauer. Dieser Entwicklung steht DSW im Weg. Das und ihr Charisma macht sie gefährlich. Deshalb, so scheint es, muß sie, koste es, was es wolle, beseitigt werden. Das scheinen allerdings immer mehr Mitglieder doch zu bemerken.
Der Landesverband in Schleswig-Holstein sieht von Sayn-Wittgenstein weiterhin als Parteichefin. Der stellvertretende Landeschef Joachim Schneider bewertet den Mitgliederwillen und Basisdemokratie hoch, ohne selbstverständlich die Satzung zu verletzen.
Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der drei Wahlen im Osten liegen bei den Umbauern der AfD in eine Konsens - Altpartei die Nerven blank. Kurzschlusshandlungen nicht ausgeschlossen.