15.10.2019
Limburger Terroranschlag
Politischer Dilettantismus der hessischen AfD-Spitze


Erst jetzt haben wir die "Presserklärung" der Hessischen AfD-Führung zum Limburger Terroranschlag bemerkt. Die AfD vermeidet dort doch tatsächlich das Wort "Terror".
Diese Stellungnahme ist an politischer Erbärmlichkeit nicht mehr zu überbieten und reiht sich ein, in die ungenutzten Elfmeter ohne Torwart, wie schon beim Frankfurter Gleisbettmord, oder der Frankfurter "Stimmenschätzung" anstatt Auszählung, bei der letzten Landtagswahl in Hessen. Ein politischer Dilettantismus wie er im Buche steht, sich selbst kommentierend:

"Nach Angriff mit einem LKW in Limburg: „Abschiebegewahrsam bei Ausreisepflichtigen konsequent anwenden“
In Limburg an der Lahn kam es gestern zu einem mutmaßlichen Terroranschlag. Ein Mann stahl einen LKW und fuhr damit auf andere Fahrzeuge und eine Fußgängergruppe zu. Dabei wurden neun Menschen verletzt. Glücklicherweise sei niemand getötet worden, sagt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Klaus Herrmann. Bei dem Angreifer soll es sich um einen 32-jährigen Syrer handeln. Dieser war 2015 nach Deutschland eingereist. Er soll einen eingeschränkten Schutzstatus haben und polizeibekannt sein.
„Die Tat erinnert an den Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche“, sagt Herrmann. „Diese schrecklichen Bilder sind uns allen noch vor Augen. Es ist zu befürchten, dass der islamistische Terror uns niemals verlässt. Deshalb sollte jeder, der in diesem Land straffällig wird, seinen Schutzstatus verwirken und dieses Land verlassen müssen. Die AfD fordert deshalb auch den Abschiebegewahrsam bei Ausreisepflichtigen konsequent anzuwenden.“