24.11.2019
Die CDU als Wahlhelfer der AfD und gegen die Demokratie

Björn Höcke hat mit seinem Angebot der Thüringer AfD „an CDU und FDP, die rot-rot-grüne Regierung durch eine konstruktive bürgerliche Kooperation abzulösen – und dabei grundsätzlich den Inhalt über personelle Ansprüche zu stellen.“ einen Schritt getan um die Merkel-CDU weiter in den politischen Selbstmord zu treiben. Sie wird das Angebot, was verklausuliert bedeutetet, dass Björn Höcke sich persönlich zugunsten einer bürgerlichen Mehrheit sogar zurücknehmen würde, nicht annehmen und damit ihren Niedergang weiter fortführen. Alles andere wäre ein Wunder.
Denn dafür steht der geronnene Geist der CDU-Führungsspitze in Form von Peter Tauber, Ex-Generalsekretär der CDU der auch schon mal diesen Satz sagte: „Wer nicht für Angela Merkel ist, ist ein Arschloch und kann gehen“. Dieser Herr hat gerade die Mitglieder der WerteUnion zu Aussätzigen erklärt, darunter auch den geschassten Ex- Chef des Bundesverfassungsschutz. Er befand für diese "kein Platz in der CDU".
Weil längst faktisch ein kulturmaxistische Geist auch die Leitung der Union übernommen hat, der bestimmt, das es ganz offen keine rechte Partei in Deutschland geben darf und mit Ausgrenzung inzwischen den Kampf pauschal gegen „Rechts“ (nicht rechtsradikal oder rechtsextrem) mitführt, kann Björn Höcke dieses Angebot gelassen machen. Die CDU wird sich mit den Roten in Thüringen ins Bett legen und damit weiter ihren politischen Selbstmord beschleunigen. Das wird nur der AfD nutzen.
Dieser, von der Wirkung her selbszerstörerischer Kampf der Union wird inzwischen ganz offen auch gegen die Demokratie schlechthin geführt. Ganz einfach: Weil eine Demokratie ohne rechte Parteien eben keine Demokratie sein kann.