23.02.2018 09:00
Bürgermeisterwahl

Schaulaufen: NNP- Bericht nimmt Kandidaten auf die Schippe

Der Titel wurde bewusst gewählt: Schaulaufen der „glorreichen Sieben“, heute im NNP-Bericht über die Podiumsdiskussion am Mittwoch in der KK-Halle. Auch die Bildauswahl wurde gezielt vorgenommen. Totalaufnahme des Saales des Publikums, lachend, ein Bürger das Gesicht zu Seite drehend, die Hand als Geste der peinlichen Berührung vor dem Gesicht, ein Frau in ähnlicher Pose die hand vor dem Mund. Die Porträt-Aufnahmen der Kandidaten, nebeneinander wie im Steckbrief: Allesamt unvorteilhaft, bis auch Lenz und Rubröder kommen noch am besten weg, während Anschütz noch sogar völlig nach unten (!) schauend wiedergegeben wird.

Dann verspricht das Blatt in der Unterüberschrift, dass sich die Kandidaten "während einer NNP- Podiumsdiskussion einen spannenden Schlagabtausch" lieferten. Den sucht man freilich im Bericht vergebens. Wir hätten uns auch gewundert: Darüber berichtete uns kein Augenzeuge. Er fand schlicht nicht statt. Und so bestätigt die NNP im Ergebnis genau das, was die VN schon gestern meldeten..


23.02.2018 09:00
Die Generationenhilfe Villmar bietet Gedächtnistraining an

.. am 28. Februar sowie 7., 14. und 21. März – mittwochs von 15 bis 16.30 Uhr von einer zertifizierten Gedächtnistrainerin im Foyer der König-Konrad-Halle; für  Mitglieder der Generationenhilfe Villmar für 8 Euro, Nichtmitglieder 18 Euro.


23.02.2018 09:00
Denn: VN-Leser wissen mehr!


22.02.2018 18:00
Der Jahrgang 46/47 trifft sich am Donnerstag, den 01. März
um 18.00 Uhr ii der Gaststätte Rathauseck.
gez. Helmut Laux


22.02.2018 16:15 Marketing Villmar
Hot Spots für Villmar, wenn man nicht pennt

Villmar attraktiv machen. Es gibt noch eine Welt außerhalb des Marmors. Zur Zeit wird ein Drehbuch für einen Image-Film vom AK Tourismus Villmar erarbeitet. Hoffentlich bekommt das Thema Marmor nicht einen überbordenden Anteil, denn es spricht vieles dafür, dass aus dem Thema, von der touristischen Bedeutung her, sich nicht das herausholen lassen wird, was Träumer erwarteten. Die 5000 Besucher jährlich sprechen eine klare Sprache: Gegen die Kristallhöhle Kubach  hat das LMM keine Chance. Vom Tag der Eröffnung(!!) am 13. März 1981 bis zum Oktober 1981 besuchten
73.394 Personen die Höhle! In Villmar interessierten sich ganze 5.000 für Marmor im neuen Museum, trotz des ganzen Werberummels! Geht es noch klarer?

Es wird Zeit, die Dinge realistisch zu sehen, Hot Spots für Villmar sind wichtiger!

Das Programm mit dem Titel „Digitale Dorflinde – WLAN-Förderung Hessen“ stellt für 2018 und 2019 jeweils eine Mio. Euro für Investitionen zur Einrichtung öffentlicher Hotspots zur Verfügung. Vorgesehen sind Zuschüsse von bis zu 1.000 Euro pro installiertem Hotspot und bis zu 10.000 Euro pro Kommune. Hier darf Villmar nicht pennen, sondern muss zur Tat schreiten. Es ist ein praktisches Stück Qualität auch im Kampf um den Zuzug junger Familien. Wer das nicht versteht, hat nichts verstanden.

Villmar braucht den Wandel! So kann es nicht weitergehen. Wir brauchen kreative und realistische, zukunftsorientierte Planung im Rathaus. Keine auf Unwahrheiten (angeblich 10. 000 Besucher jährlich im alten Museum) basierte Vorlagen. Wir brauchen einen Bürgermeister, der keine Angst vor Bürgerbegehren hat: Mit Bürgerentscheid LMM wäre vieles besser geworden! Denn die Bürger, nicht der Bürgermeister mit seiner Vorlage, haben Recht behalten!

Man weiß nicht, ob es besser wird,
wenn es
anders wird
.

Aber es muss anders werden,
wenn es
besser werden soll.





22.02.2018 14:40
Der Pferdesportverein Villmar e.V. lädt ein zur Jahre
shauptversammlung
am Samstag, 24.02.18 ab 19:30 h im Reiterstübchen auf dem Klausenhof.



 








22.03.2018
Bürgermeisterwahl

Volles Haus bei der Podiumsdiskussion

Paul war der beste Unterhalter

Gestern bei der NNP- Podiumsdiskussion mit den 7 Kandidaten soll einschließlich Lenz keiner wirklich  Punkte gemacht haben, so die ersten Rückmeldungen. Aber Axel Paul sei der beste Unterhalter mit den meisten Lacher gewesen sein. Auch von Matthias Rubröder sei, außer dass er den Türöffner nach Wiesbaden für Villmar aufgrund der CDU habe, nichts wirklich hängen geblieben.
Es kommt jetzt darauf an: Wenn es die Herausforderer von Bürgermeister Lenz nicht langsam schaffen, sich wirklich erkennbar zu profilieren, bleibt Lenz Bürgermeister. So einfach scheint das.

Man weiß nicht, ob es besser wird,
wenn es
anders wird
.

Aber es muss anders werden,
wenn es
besser werden soll.



Podiumsdiskussion mit allen 7 Bürgermeister-Kandidaten am 26.02.2018


Am Montag, 26.02.2018, um 19:00 Uhr, geöffnet ab 18:00 Uhr, Zeitdauer bis ca. 22:00 Uhr, findet im "Wissegiggl" in Weyer eine Podiumsdiskussion mit allen Bürgermeister-Kandidaten statt. Moderator ist der Journalist Manfred Disper.
Nach der Vorstellung der Kandidaten wird es um eine Fragerunde der Bürger zu Themengruppen. Haushaltslage der Gemeinde Villmar, Verkehrsanbindung und Infrastruktur der kleinen Ortsteile, Unterstützung der Kinder-, Jugend- und Vereinsarbeit in den Ortsteile, Wanderwege nach Villmar und im Laubustal und andere Fragen an die Bürgermeisterkandidaten gehen. Ein Gewinnspiel „Wahlbeteiligung tippen" und Einzelheiten im Flyer  hier


21.03.2018 17:00  Hammer des Tages
Selbstbedienung nach Hinterzimmer-Baldoverei ?
Wieso bekommt man für hauptberufliche Aufgaben noch eine „ehrenamtliche Entschädigung“?

Unter einer Position „Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Tätige“ werden offenbar Zusatzeinkommen für die hauptberufliche Tätigkeit eines Bürgermeisters und eines Mitarbeiters des Ordnungsamtes gebucht und auf die drei ( noch- Weinbach steigt ja bekanntlich aus) Gemeinden umgelegt. So erfuhren die erstaunten Mandatsträger in Villmar und somit die kopfschüttelnde Öffentlichkeit mal so nebenbei auf Nachfrage.
Nach der bisher geheim gehaltenen „Festlegung der Vertreter des Ordnungsbehördenbezirk“ erhält ein Hilfspolizist eine monatliche Aufwandsentschädigung von 50 € und ein Bürgermeister eine monatliche Aufwandsentschädigung (wie gesagt: deklariert für ein Ehrenamt! ) von 150 €.
Und diese Aufwandsentschädigungen sind Vergütungen, die zur Abgeltung von Aufwendungen gezahlt werden, die mit einem Amt oder einer Tätigkeit verbunden sind. Grundsätzlich sind solche Vergütungen steuerpflichtig. Die Aufwandsentschädigungen werden über die monatliche Verdienstabrechnung gezahlt und um die Aufwandsentschädigung Brutto für Netto auszuzahlen, wird der Nettobetrag um den anteiligen Steuerbetrag aufgestockt. Wie bitte? Wer hätte dies nicht auch gerne?
(gm)


21.02.2018  17:00  Villarriba und Villabajo

Während man in Brechen schon feiert, zerschmettert man in Villmar erst mal weiter das dreckige Geschirr.
In Brechen zahlen Eltern künftig für 30 STD Kinderbetreuung nichts mehr. In Villmar ist das Ganze noch nicht einmal thematisiert.
In anderen Gemeinden ist auch die Schuldenregulierung durch die Hessenkasse auf dem Weg, in Villmar- mit einem der höchsten Kassenkreditstände im Landkreis ist noch nichts eingetütet. Nach der Versemmelung der Entschuldung durch den „Schutzschirm“ sollte dies doch eigentlich Chefsache und wichtigstes Vorhaben sein. Nicht so bei uns, Mittagessen sind offenbar weiter vorne in der Prioritätenliste
(fl)


21.02.2018 11:30 Bürgermeisterwahl Villmar
Wahlbeeinflussung durch Fake-News
Städtgen fordert Richtigstellung / Mail absichtlich nicht bestätigt?

Das Märchen, dass die Gemeinde Villmar die Pensionen der Bürgermeister direkt in vollem Umfange aus der Gemeindekasse zahlen würde, Villmar sich schon deshalb keinen neuen Bürgermeister leisten könne, macht die Runde. Wir haben den Unsinn auch vernommen und versucht, richtig zu stellen. Nun hat sich auch Bürgermeisterkandidat Andreas Städtgen mit der Aufforderung an den Wahlleiter und auch Bürgermeister gewandt, dies unverzüglich öffentlich richtig zu stellen. Ohne Erfolg. Noch nichteinmal den Eingang seiner Mail bekam Städtgen bestätigt. In einer Mail an Vorstand und Fraktionen von heute mahnt er den Wahlleiter und auch Bürgermeister auf seine schon am 12. Februar geäußerte Forderung an:

"Natürlich führe ich mit Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde Gespräche im Rahmen der anstehenden Bürgermeisterwahl. Da unterscheiden sich die Kandidaten nicht voneinander. Es fällt auf, dass besorgte Bürgerinnen und Bürger angeben, Villmar könne sich finanziell gar keine Veränderung leisten, da man ja dann noch einen Bürgermeister zahlen müsse. Die Unklarheit in dieser Sache, bitte ich durch eine deutliche Information auf der Gemeindehomepage, bzw. auch im Villmarer Boten, aus der Welt zu schaffen. Diese, wie auch immer geartete Fehlinformation, ist dazu geeignet, die Wahl in unangemessenem Umfang zu beeinflussen."

Sollte das der aktuellen Ausgabe des Villmarer Boten schon erledigt haben, so hätte sich die Frage erledigt. "In jedem Fall bitte ich aber um Eingangsbestätigung meiner Anfrage." , so Städtgen in seiner neuen Mail.

Unzulässige Wahlbeeinflussung durch Unterlassung? Eine spannende Frage mit entsprechende Konsequenzen.


21.02.2018 08:50
BI Windwahn Villmar / Runkel:

Villmar zur Zeit noch nicht betroffen aber keine Entwarnung

Seit dem 1. Mai 2017 führt die Bundesnetzagentur Ausschreibungen zur Ermittlung der finanziellen Förderung von Windenergieanlagen an Land durch. Der ermittelte anzulegende Wert dient als Berechnungsgrundlage für die Höhe des Zahlungsanspruchs (Marktprämie). 2018 werden vier Gebotsrunden durchgeführt.

Wie die BI mitteilt, hat die Bundesnetzagentur gestern die Zuschläge der Ausschreibungen für Windenergie an Land sowie Solarenergie zum Gebotstermin 1. Februar 2018 erteilt. Danach landete Hessen bei den Zuschlägen unter "ferner liefen". Villmarer Flächen sind nicht dabei. Auch von daher entbehrten die Gerüchte aus dem Raum Arfurt / Seelbach / Falkenbach über angeblich schon gestellte Anträge auf der anderen Lahnseite jeder Grundlage. Ob der Projektierer für seine Windräder auf dem Steimelskopf  überhaupt ein Gebot abgegeben hatte ist nicht bekannt, allerdings erscheint dies bei der geringen Zahl der Ablehnungen eher unwahrscheinlich, so der BI- Sprecher, Wolfgang Nawroth, was allerdings keineswegs Entwarnung bedeute. Die Werber für die landschaftszerstörenden  Anlagen im Schwachwindgebiet wollen natürlich ihr Geschäft machen, suchen zur Zeit die Grundstückseigentümer auf und wollen bis Jahresende ihre Anträge stellen. Dabei spielen sie die Widerstände Villmars herunter, heißt es. Bis Jahresende wollen sie ihre Anträge stellen, teilte uns ein Leser mit. Klar, sie wollen Geld verdienen. 
Weitere Ausschreibungstermine in 2018 sind: 1. Mai / 1. August / 1. Oktober.

Die Windgutachten / Prognosen liegen sehr oft daneben

Dann sind Sie der Dumme! Und auch der Grundstückseigentümer mit den Fundamenten  im Boden.
Sehen Sie hier, bis 60% sind danach nicht rentabel. Schauen Sie es sich an!

„Steimelskopf“ hat 26 teils gefährdete Vogelarten

Der „Steimelskopf bei Arfurt“ erhebt sich als Hügelkuppe über der sonst intensiv ackerbaulich genutzten Umgebung. In diesem Naturschutzgebiet wechseln sich Gebüsche mit trockenen Rasenflächen, alten Eichen- und Buchenwäldchen sowie Obstbaumbeständen ab. Vor allem in den trockenen Offenlandbereichen finden sich besondere Pflanzengesellschaften, wie beispielsweise die besonders schöne, blau-violett blühende Salbei-Glatthafer-Wiese. Der nach Süden gerichtete und daher sonnenwarme Hügel ist mit seinem Mosaik aus den unterschiedlichen Landschaftselementen ein wertvoller Lebensraum und Rückzugspunkt für viele Tierarten. Das Gebiet ist mit 24 Schmetterlings-, 9 Heuschrecken- und 30 Laufkäferarten ein besonders artenreicher und wertvoller Standort. Ebenso von zentraler Bedeutung ist der „Steimelskopf“ für 26 teils gefährdete Vogelarten, die vor allem in den Sträuchern, Hecken und Obstbäumen geeignete Nistplätze finden. Auch wärmeliebende Reptilien, wie die Schlingnatter und Zauneidechse, kommen hier vor, so das RP Gießen.



Machen Sie mit!

Magistrat der Kreisstadt Limburg: EILPETITION - Baumfällarbeiten im Schlossgarten Limburg STOPPEN!

Die Stadt Limburg wird morgen das letzte, echte Biotop der Innenstadt niedermetzeln. Der Schlossgarten, seit vielen Jahrzehnten unberührt und unzugänglich, soll VOLLSTÄNDIG geschreddert werden. Jeder einzelne Baum soll fallen.


Hochsitz in Seelbach - Falkenbach beschädigt
und versucht in Brand zu stecken

Bilder und Text: Jagdpächter
 20.02.2018
Am Morgen des 19.2.2018 hat der Jagdpächter von Seelbach – Falkenbach einige schwere Sachbeschädigungen an einer Kanzel in Bereich der Lehnfichten in Falkenbach feststellen müssen. Der oder die Täter haben mit brachialer Gewalt die Tür abgerissen , Fensterbänke abgerissen , den Stuhl in der Kanzel durch Herunterwerfen auf den Boden zerstört. Zusätzlich wurde versucht die Kanzel durch Anzünden von Kunststoffteilen in Brand zu setzen und dies in unmittelbarer Nähe von dem Fichtenwald Lehnficht
en.

Ebenfalls wurde ein Nistkasten an der Außenwand der Kanzel zerstört. Der oder die Täter haben umfangreiche persönliche Spuren hinterlassen, die womöglich leicht Rückschlüsse auf ihre Identitä
t zulassen, unter anderem eine Signatur und ein Abdruck eines Turnschuhes .
Eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und vorsätzlichen Brandstiftung wurde bei der Polizei in Weilburg erstattet. Zusätzlich setzen die Jagdpächter eine Belohnung für Hinweise, die zur Feststellung des oder der Täter führen von 100 Euro aus .


AfD überholt in INSA-Umfrage erstmals SPD


20.02.2018
Jetzt haben wir aber den Frost und die Rüben stecken noch!
- aus 30.000 werden nur noch 5.000


Nach kühnen Hochrechnungen der Macher des Lahn-Marmor-Museums in Villmar sollten es etwa 30.000 Besucher jährlich werden, die sehr schnell schwarze Zahlen in die Abrechnungsbücher des Lahn-Marmor-Vereins schreiben. Anfang 2017 hatte man sich dann mit großen Lettern in der NNP vom 7.März 2017 auf eine Prognose von 10.000 Besuchern für das laufende Jahr reduziert und verständigt. Und jetzt – am 17. Februar 2018, nur ein Jahr später – hat der Vorsitzende des Stiftungsvorstands, der ehemalige Villmarer Bürgermeister Hermann Hepp im Weilburger Tageblatt endlich einmal die Hosen herunter gelassen und die Besucherzahl der letzten beiden Jahre auf durchschnittlich 5.000 Besucher – zahlend oder nichtzahlend? - korrigiert.
Trotz sämtlicher Stiftungsvermögen und Einsparungen im Museums-Management wird man aber auf Dauer eine solche Einrichtung in der heutigen Form nicht über Wasser halten können.
Was war denn da im Vorfeld überhaupt los? Hat man falsche Berechnungen angestellt oder sich vom Idealismus zu sehr blenden lassen. „Schuster bleib bei deinen Leisten“: so lautet eine alte deutsche Weisheit. Vielleicht kann man ja auch jetzt warten und warten, bis sich etwas mehr tut und auch die Bürger wiederum in die Pflicht nehmen. Das ist aber kein gutes Spiel. Und vielleicht waren auch die Einwände von über 1.300 Villmarer Bürgern nicht an den Haaren herbei gezogen? Trotz alledem Dank all jenen, die sich in hohem Ausmaß hierfür ehrenamtlich engagiert haben.
Ich denke, da wird man künftig über Alternativen im Sinne von „Win-win-Beziehungen“ nachdenken müssen. Und da gibt es durchaus verschiedene Möglichkeiten. Gastronomie (Imbiss, Cafe) unter Einbeziehung des alten Bahnhofs, Freizeitangebote für junge Leute (Disco) mit Taxi- oder Bahnhofsanschluss, Erweiterung der Parkplatzflächen usw. oder aber auch ein Reset für das Museum im Ortskern. Je früher umso besser für alle Beteiligten.
(gp)


Jahreshauptversammlung des MGV Seelbach  03. März 2018

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des MGV Seelbach findet am Samstag, dem 03. März 2018, ab 20:00 Uhr im Chorraum der Seelbachtalhalle statt. Auf der Tagesordnung stehen neben den Wahlen zum Vorstand auch der Rückblick auf das Jahr 2017 sowie die für das Jahr 2018 geplanten Aktivitäten.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Weyer am 10. März 2018 zur Tagesordnung


19.02.2018  17:00
Bürgermeister Arnold-Richard-Lenz und die Vorsitzende der Christlich-Jüdischen Gesellschaft, Christa Pullmann

Gegen das Vergessen: Info-Tafel am Jüdischen Friedhof in Weyer enthüllt
Informationsbedarf zur örtlichen jüngsten Geschichte wurde offenkundig

Weiter bei den Laubustal-Nachrichten


19.02.2018 12:00

Es geht ums Ganze- Wer kann am Donnerstag punkten?

am jetzigen Donnerstag ist die wichtigste Sitzung des Jahres. Es geht um den ganzen Haushalt für 2018 (der bei anderen Kommunen schon November/Dezember vergangenen Jahres beschlossen wurde) und um die millionenschwere Entlastung der Gemeinde bei den Kassenkrediten durch das Land Hessen- im Gegenzug dazu müsste ab sofort wirklich sparsam gewirtschaftet werden- nicht nur durch Reden -sondern Taten, ein Novum für Villmar im Hinblick auf die letzten 6 Jahre.
Eine prima Gelegenheit also für die Bürgermeisterkandidaten - allen voran Matthias Rubröder (CDU) - sich endlich einmal zu profilieren und den Wählern zu zeigen, dass man anders und besser wie der Amtsinhaber arbeiten will und kann. Kann Matthias Rubröder annähernd in die Fußstapfen von Günter Lehnert (CDU) steigen?

"Der vorgelegte Haushalt ist maßlos, er ist innovationslos, er ist perspektivlos – was die Entwicklung der Neuverschuldung betrifft – und nicht im Entferntesten ein realistisches Spiegelbild der Finanzkraft unserer Kommune. Wie geht die Gemeinde Villmar zukünftig mit Investitionen um? Oder anders formuliert: Wie ernsthaft sind die Bemühungen der Gemeinde Villmar die Schulden abzubauen?"

hatte einst Günter Lehnert (CDU) 2013 zum Lenz-Haushalt gesagt und in seiner Rede Maßstäbe gesetzt, die diese Villmarer CDU nach seinem Ausscheiden nie mehr erreichen sollte. Oder sind ihm die Schuhe eines  Fraktionsvorsitzenden,  wie Günter Lehnert, schon so zu groß, dass er sich in diesen rumdrehen kann?
(gm)


19.02.2018   09:10
Blitzer in Runkel Ortsausgang Richtung Brechen, im Berg versteckt


19.02.2018  Villmar, wie es ein Gast sieht

"Heute war ich wieder „Gast“ in Villmar, und wie immer hat es mir bei Euch sehr gut gefallen !" So unser Leser Frank Traud ( http://www.foto-frank.de ), mit diesen Eindrücken von gestern


  18.02.2018 16:30

In das neue Museum kamen nur halb so viele Besucher, wie in das alte?


"Wolfgang Krönung von der FWG hätte gerne Einblick genommen in den Wirtschaftsbericht des Vereins, um zu prüfen, ob die laut Conrad bereits erreichten
jährlich 10 000 Museumsbesucher stimmen."

 Dieser Satz im Bericht der NNP unter "Das Museum trägt sich selbst" vom 18.08.2012 wirft Fragen auf.

Denn danach hätte nach der aktuellen Aussagen des Stiftungsvorsitzenden nur die Hälfte der Zahl der jährliche  Besucher des alte Museums, dass neue beim Bahnhof besucht, trotz des ganzen Aufwandes, trotz der professionellen Werbung.
Oder wurden wir damals womöglich alle "beschulzt?"
Und wenn ja, wer hat alles mitgemacht, beim "Schulzen". Womöglich auch Aushängeschilder Villmars?  Wurde etwa unter Vorspiegelung falscher Tatsachen womöglich eine Entscheidungsgrundlage für die Gemeindevertretung erstellt?

Wenn nicht "geschultzt" wurde:
Müßte nicht sofort das alte Museum wieder in Betrieb genommen werden?


18.02.2018  15:00  Tourismuspolitik /Marketing Villmar

Seit über 10 Tagen

Wanderweg vom Kissel zum Konrad-Denkmal


Interessiert Herrn Lenz offensichtlich genau so wenig, wie die bis vor kurzem seit Jahren irreführende  Tafel "Mittagstisch" an der Reichspost, die Herr Städtgen neulich abhing.
Gelebte Tourismuspolitik. Negativ-Marketing.


Schon am 08.02. gegen 10:00 Uhr aufgenommen liegt der Baum dort. Was für ein Erlebnis für Wandertouristen. Aber es ist ja nicht so, dass den beliebten Weg nur Touristen gingen. Er wird auch gerne von Menschen, die hier schon länger leben, zur Erholung und Freude an der Natur genutzt





 


18.02.2018
Museum
Nur wegen Spenden nicht im Minus
Jetzt sollen schon 5.000 Besucher jährlich reichen

In einem Gespräch mit dem WT hat der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Alt-Bürgermeister Herrmann Hepp erstmals Zahlen genannt, die Licht in die bisherige Geheimniskrämerei um die Entwicklung der beschworenen "Chance für Villmar" bringen. "Unbedarft" sei man herangegangen, so Hepp und "abgeleitet von anderen Museen kalkuliert", sei die Planung, die von der erdrückenden Mehrheit Villmarer Bürger von Anfang an als völlig unrealistisch eingeschätzt worden war, zu verstehen. Das "Unbedarft" darf man ihm nicht abnehmen. Denn wenigstens 1.300 besorgte Bürger hatten ganz offen zu verstehen gegeben, dass sie selbst abstimmen wollten, ob diese "unbedarfte" Konstruktion realisiert werden sollte. Wichtig dabei ist, das keiner von ihnen etwas gegen ein Museum hatte, aber sicher 99% nicht "unbedarft" an 30.000 zahlende Besucher jährlich glaubten. Die Bürger, denen man erklärte, sie hätten nicht gewusst, wofür sie unterschrieben hätten, weil sie ja gar nicht richtig informiert gewesen wären, haben Recht behalten! Es war eine Frechheit, wie mit ihnen umgegangen wurde. Womöglich erinnern sie sich ja bei den Bürgermeisterwahlen daran.

Die wirkliche  finanzielle Situation: So schlecht, dass sie geheim bleiben muss

Machen wir uns nichts vor: Es wurde ja wirklich gute PR gemacht, nur leider ohne den gewünschten Erfolg. Und es wäre wirklich das "Aller-Aller-Erste," was man, völlig zu Recht, unter Einschluss von Presse und Politik, sofort öffentlich feiern würde, wenn  die Kasse stimmte.
Nun ließ Hermann Hepp die Katze zumindest ein Stück weit aus dem Sack: Nur im Schnitt jeweils 5.000 Besucher waren es nach seinen Angaben in den ersten beiden Jahren. Eine spannende Frage wäre: Wie viele subventionierte Eintritte waren darunter? Wie viele Karten wurden als Geschenk aus der Gemeindekasse bezahlt. Das war der Fall; unbekannt ist nur die Höhe. Über die tatsächliche finanzielle Situation machte er keine weiteren Angaben. Nach unserer Erinnerung hatte die Stiftung zu Beginn ein Bar-Vermögen von um die 30.000 Euro gehabt. Wie viel davon noch da ist, bleibt offen. Was der Vorsitzende sonst noch an Bedeutungsvollem äußert ist, dass schon mit 5000 Besuchern, die Kosten des Museums für dieses Jahr gedeckt werden können. Es gäbe kein Minus in der Kasse, so Hepp auf Nachfrage der Zeitung und sagt auch gleich warum: Durch Spenden, um "den Verlust aufzufangen". Man habe vorgesorgt und, Alt-Bürgermeister in erfreulicher Offenheit: damit das Museum kein "Grab für die Gemeinde" wird. Was im Klartext aber nichts anderes heißt, dass trotz der Werbung auf allen Kanälen und des erheblichen ehrenamtlichen Einsatzes, das Museum, nur wegen Spenden, nicht im Minus ist

Mehr Werbung soll helfen aber: Geht tatsächlich noch mehr?

Bislang sind ja durchführbare Register der Werbung gezogen: Durchgängig alle Zeitungen machten Propaganda. Der Internet-Auftritt ist perfekt. Die Antwort von Herrmann Hepp ist: "in den modernen Medien Werbung zu machen", aber das geht nicht "ohne die anderen Museen" und "die Unterstützung des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus." Doch wie soll noch mehr Unterstützung aussehen? In seinen Publikationen macht das der Goepark bislang schon. Und in Facebook wirbt das Museum mit wirklich allem, sogar mit Slogan wie: "Nicht nur das Raumklima im Lahn-Marmor-Museum wird umweltfreundlich betrieben, eine elektrisch angetriebene Kompressions-Wärmepumpe sorgt für einen schadstofffreien Betrieb, auch ein Fahrzeug mit Brennstoffzellentechnik gehört zum Fuhrpark unseres Museums." Geht tatsächlich noch mehr?

Villmar sollte sich nicht darauf verlassen, dass die Stiftung oder der Verein das schon richten wird,


sondern, wie von Gemeindevertreter Roland Thoms (UFBL) und Bürgermeisterkandidat gefordert,
den Kreis versuchen, in die Pflicht nehmen: Das Museum hat überregionale Bedeutung. Der Kreis hat sich dafür stark gemacht. Nun sollte er sich auch an dem Risiko beteiligen, zumal die touristische Wertschöpfung in der Hauptsache woanders erfolgen dürfte.
Das gilt im Übrigen auch für den Lahnradweg.

 


Gemeindevertretersitzung am 22.02.2018

Um 19:30UhrOrt,im großen Saal der König-Konrad-Halle steht auf Tagesordnung: Ortsgericht;hier: Wahl eines stellv. Ortsgerichtsvorstehers und eines Ortsgerichtsschöffen für Villmar II., die .Änderung des Bebauungsplanes "Gewerbegebiet östlich des Brotweges II“. Weiter die Genehmigung einer überplanmäßigen Ausgabe für die  Oberflächenasphaltierung Kornfeldstraße, Weyer und der  Beitritt zur „Hessenkasse“, zu der es bei der Verschuldung Villmars mit bald 30 Millionen Euro keine Alternative geben dürfte.


18.02.2018
Baupreise schnellen hoch / Im Rathaus interessiert das niemanden


Um bis zu 50 Prozent über dem Geplanten liegen derzeit Ausschreibungsergebnisse bei Tiefbauarbeiten. Grund ist die brummende Konjunktur und volle Auftragsbücher der Unternehmen. Und das zu Jahresbeginn, wo die Lage in der Regel günstiger ist. Ohne Zeitnot und triftigen Grund will man auf Kosten der Anlieger und der Gemeindekasse nun nach der Mammutbaustelle im Ortskern auch die Weyandstrasse aufreißen und komplett alles neu machen. Unbeirrt und wenig wirtschaftlich. Bezahlen muss man es ja nicht selbst.


18.02.2018 Bürgermeisterwahl
Roland Thoms spricht die Probleme an

"Roland Thoms ist Fliesenleger und ein vielbeschäftigter Mann." Das Intro der NNP von gestern hat es in sich. Denn Thoms ist eben nicht nur nur Fliesenleger, sondern Fliesenegermeister, hat ein gut gehendes Geschäft und sucht seit einem Jahr händeringend, aber erfolglos, einen gut qualifizierten Fach- Mitarbeiter. Thoms Themen sind Galgenberg, Windkraft, Museum, KK-Halle und Lahnradweg in der VN-Lesern bekannte Problematik. Weiter zum Bericht





17.02.2018 

25 Jahre Gaststätte zum Rathauseck

Die Gaststätte "Zum Rathauseck" besteht  25 Jahre. Sie ist zu einer traditionellen Einrichtung geworden, wichtig für die Dorfgemeinschaft. Die Vertretung der Brauerei gratulierte heute und die VN schließen sich gerne, verbunden mit den besten Wünschen, an.

 



17.02.2018
Bürgermeisterwahl Villmar

Andreas Städtgen bezieht Position,
zu Fragen, die den Kern berühren

Die 15 Fragen der VN, die allesamt eine tiefe Berechtigung durch ihren aktuellen Bezug zu den wirklichen Problemen Villmars haben, sind sicher nicht leicht zu beantworten, womöglich sogar unangenehm. Wahlgeschenke zu verteilen ist sicher  einfacher, wenn auch kontraproduktiv für Villmars Situation, wenn Villmar als Ganzes und nicht Einzelinteressen im Fokus stehen sollen. Andreas Städtgen stellt sich dieser Herausforderung als erster.

  1. Wo sehen Sie für den neuen Bürgermeister den größten Handlungsbedarf für Villmar,
    welche Maßnahme würden sie als allererstes anpacken?

    Andreas Städtgen: Den größten Handlungsbedarf sehe ich im Erkennen und in der Offenlegung der anstehenden Probleme, bzw. der Schwachstellen. Die bisherige Handlungsweise des Bürgermeisters kann mich nicht überzeugen. Nur wer seine Schwächen kennt, kann daran arbeiten. Der Informationsfluss an Gemeindevorstand und an die Gemeindevertreter/innen muss deutlich besser werden. Entscheidungsvorlagen müssen ihrem Namen auch gerecht werden.
    Es wird viel zu tun sein, davon bin ich überzeugt!
     

  2. Villmar ist extrem verschuldet.
    Kennen Sie die Höhe der Gesamtschulden Villmars zum 31.12.2016?

    Andreas Städtgen: Ich gehe von ca. 28.000.000 Euro aus
     

  3. Wollen Sie anfangen zu sparen? Wenn ja, wo? Wie wollen Sie mit sog. „Freiwilligen Leistungen“ der Gemeinde künftig verfahren? Steht für Sie der Verkauf des Villmarer Waldes oder der Wasserversorgung zur Disposition?

    Andreas Städtgen: Das größte Sparpotential sehe ich in einem optimierten Einkauf. Freiwillige Leistungen müssen auf den Prüfstand, dass scheint klar. Ohne eine Prüfung im Detail kann man hier keine Aussage treffen.
    Unsere Immobilien müssen einer optimalen Nutzung zugeführt werden. Einen Verkauf von Villmarer Wald wird es mit mir nicht geben. Die Wasserversorgung muss in der Hand der Villmarer Kommune bleiben.

Weiter



16.02.2018
GroKo wäre eine Koalition gegen Rentner und Gerechtigkeit

Die SPD-Führung ist stolz auf ihre Verhandlungsergebnisse zur Rente. CDU und CSU sind ebenfalls zufrieden. Die Rentnerinnen und Rentner können es jedoch nicht sein. Die zukünftigen Rentnergenerationen sollten alarmiert sein. Ein paar Verbesserungskrümel, die sich teilweise als vergiftet erweisen, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Schwächung der gesetzlichen Rentenversicherung weiter betrieben und der zunehmenden Altersverarmung nichts entgegengesetzt wird.  Weiter bei den Laubustalnachrichten  oder hier


16.02.2018  09:30
Positionen der Bürgermeisterkandidaten zum Thema Windkraft in Villmar
Durch unsere Bürgerinitiative wurden die sieben Bürgermeisterkandidaten gebeten, kurz ihre Positionen zum Thema Windkraft darzulegen.  Weiter


16.02.2018
Sieben Fragen an die sieben Villmarer Kandidaten
aber die zentrale Frage war nicht dabei

Wie hoch sind denn Villmars Gesamtschulden, ganz amtlich und ungelogen. Das weiß bis heute niemand. Und die Qualitätsjournalisten vom WT hatten bei ihren 7 Fragen an die Kandidaten ganz aktuell gestern diese Frage auch ausgespart. So, wie das Blatt auch die Frage nach dem defizitären Museum und künftige Belastung für den Villmar Haushalt aussparte. Keine Frage nach der Marmorbrücke Villmar- eine kostenintensive Altlast,  oder Dauer-Eurograb Lahnradweg. Warum wohl?


16.02.2018  Bürgermeisterwahl
Lenz habe zu Marketing / Werbung "deutlichen Informationsbedarf"

Unterschiedlicher können Kandidaten nicht sein: Während gestern Matthias Rubröder in der NNP im Grunde nur mangelnde Transparenz bei Bürgermeister Lenz verortet, wird Andreas Städtgen im heutigen Bericht zitiert mit „Der aktuelle Bürgermeister aber hat in Sachen Marketing und Werbung noch einen deutlichen Informationsbedarf“. Das ist höflich von Städtgen, der nicht nur ganz anschaulich auch gleich die Beweise dafür liefert, wie es um das Museum und den Bahnhof herum seit einiger Zeit aussieht. Das Bezeichnende der Situation ist allerdings, dass dies seit einiger Zeit auch schon öffentlich gemacht worden war und trotzdem der Zustand weiter bestehen gelassen wurde.
Städtgen kritisiert aber nicht nur, sondern hat Ideen und ist auch schon zur Tat geschritten. Villmar im Ortskern hat kein Café. Da das "Rathauseck" auf dem Brunnen-Platz erst ab 17 Uhr bewirte, könne die Zeit davor, die Möblierung von einem Café genutzt werden, schlägt Städtgen vor. Gehandelt hat er auch schon: Der Betreiber des Gasthofs habe im Gespräch mit ihm sein Einverständnis signalisiert. Für das Museum und die Klickermill hat er im Rahmen eines Marketing einiges auf Lager. Ein Vergleich mit dem gestrigen NNP-Bericht zu Matthias Rubröder lohnt durchaus.







16.02.2018
Bürgermeisterwahl

Bürgermeisterkandidat Andreas Städtgen
hat einen neuen Flyer online gestellt

in dem er auch auf aktuelle Probleme eingeht


 
Ein glückliches Neues Jahr des Hundes
wünscht unser Förderer und Unterstützer Urs Datum nach Asien, seiner Familie und Lesern der VN.
Dem schließen sich die VN, verbunden mit den besten Wünschen, gerne an


15.02.2018 13:00
Kriminalität in Hessen?: 20% weniger(!) Einbrüche!

Mehr Einbrüche? Alles unsicherer als früher? Der Eindruck muss falsch sein. Glaubt man der heutigen Presserklärung des Innenministeriums zu polizeilichen Kriminalstatistik 2017, ist die "Aufklärungsquote auf Rekordhoch – Wohnungseinbruchdiebstahl und Straßenkriminalität weiter rückläufig. Ja Sie lesen richtig: "20 Prozent weniger (!) Wohnungseinbruchdiebstähle (WED) / Vollendete WED auf Allzeittief". Und auch bei der Betrachtung der Gesamtzahl der Straftaten von Ausländern in Hessen "ohne ausländerrechtliche Verstöße ist ein deutlicher Rückgang (!) der Fallzahlen (-12.117 Fälle) zu verzeichnen."

Sapere aude! Die nächste Landtagswahl findet am 28. Oktober 2018 statt


15.02.2018 08:30 Bürgermeisterwahl

Matthias Rubröder
Wo ist der Unterschied zu Lenz?
Museum keinen Besuch wert


"Auf Tour mit Matthias Rubröder (CDU)", so heute der Artikel der NNP in dem sich der Kandidat selbst repräsentieren darf. Um es kurz zu machen:  Außer besser informieren, kann man nicht erkennen, was denn den jugendlich und adrett daherkommenden CDU-Kandidaten von dem derzeitigen Amtsinhaber unterscheidet. Dabei klingt es schon fast naiv: Matthias Rubröder glaubt scheinbar allen Ernstes: „Wir wussten lange nicht, dass der Fortbestand der Grundschule durch den Ausbau (des ehemaligen Feuerwehrhaus zu einem 2. Bürgerhaus, Anmerkung der Redaktion) gesichert wird“. Als ob Bürgermeister Lenz dieses Argument, mangels Transparenz von Anfang an, nur nicht gesagt hätte.

2. Bürgerhaus Aumenau:  Absurd, CDU hätte zugestimmt, nur Argument nicht gewußt?
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Man mag dazu stehen wie man will, aber es ist einfach unglaublich: Gerade das erst "Mehrfamilienhaus" oder dann "Sozialzentrum" genannte Vorhaben, gegen das seine Partei, die CDU, jahrelang ausdrücklich zu Felde zog, war von Anfang an so durchgekaut worden, dass wirklich jedes Argument für das jetzt "Kulturzentrum" genannte Objekt ganz sicher auf den Tisch gekommen wäre! Die Idee, so etwas zu behaupten, fiel den Befürwortern, Arbeitskreisen und Lenz damals offensichtlich nur nicht ein oder kam nicht zum Tragen, ist einfach im Wahlkampf Lenz nachgeschoben worden. Das Ganze erinnert irgendwie schon an: "Heute glaubt man nicht mehr, was man sieht, sondern was man gesagt bekommt." Absurd: Rubröder insinuiert, dass die CDU von Anfang zugestimmt hätte, hätte nur sie das Argument gewusst.

Matthias Rubröder meidet  Museum

Die Kandidaten konnten selbst auswählen, an welche Orte sie mit der Journalistin fuhren. Kein Ton zu den Problemen Villmars von Matthias Rubröder. Aber was besonders auffällt: Er mied das Herzstück der Villmarer CDU-Politik, das Aushängeschild Villmars, das Lahn-Marmormuseum, wie der Teufel das Weihwasser, wählte lieber unverbindliche Orte. Gerade das Museum, von dem sich seine Partei wörtlich "Weltruhm" versprach und doch als die "Chance für Villmar" gesehen wird oder Motor des Tourismus, war dem jungen Mann es nicht wert, als Bezugsort für seine politische Position als Bürgermeister? Ob das ein guter Rat war zu kneifen? Nur, wenn es nicht auffällt.


15.02.2018 Landschaftsrettung
Galgenberg Villmar /
Steimelskopf

Villmar soll, gleich aus mehren Gründen, auf dem Galgenberg und der Gemarkung der gegenüberliegenden Lahnseite, frei von Windkraftanlagen bleiben. Dazu gibt es eine erfreulich klare Mehrheitshaltung in der Gemeindevertretung und Vorstand. Bürgermeister Lenz hat dazu einen klaren Auftrag bekommen, gfs. auch auf dem Klagewege, solche Anlagen zu verhindern (wir berichteten). Inzwischen hatte er durch eine öffentliche Verlautbarung für Verwirrung gesorgt, weil er sich bei dem von der Gemeinde in Auftrag gegebenen Fachgutachten zu dem von einem Projektierer einer Windkraftanlage auf dem Galgenberg vorgelegt Gutachten, ausdrücklich von dem Begriff "Gegengutachten" distanziert hatte und nur von einer "2. Meinung" sprach. Ein fragwürdiges, verwirrendes Handling, von der Außenwirkung her: Es geht um Politik und Interessenwahrnehmung. Natürlich ist kein Gericht an ein Gutachten gebunden und frei in seiner Entscheidung. Aber darum geht es hier gar nicht! Sondern darum, den RP bösgläubig zu machen, was das vom Projektierer vorgelegte Gutachten angeht. Von daher ist die Bezeichnung "Gegengutachten" völlig richtig. Das gfs. in einem Prozess womöglich auch der Ornithologe  Prof. Kraft für Villmar aussagt, ist etwas ganz anders! Und natürlich würde in ein Prozess dieses Gegen-Gutachten eingeführt! Was denn sonst? Und wenn es Bestandteil der Behördenakte ist, sowieso, dafür gibt es genung Beispiele z.B. hier und hier.  Wie auch immer liegt nun dieses Gegengutachten gottlob dem RP vor; dazu teilt die heimische Bürgerinitiative nun aktuell mit:

Galgenberg:Die fachliche Einschätzung des Prof. Dr. Kraft der UNI-Marburg zu dem von dem Projektierer des Windrades auf dem Galgenberg in Auftrag gegebenen Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass dieses Gutachten eklatante fachliche und methodische Mängel aufweist. Mittlerweile liegt dieses "Gegengutachten" dem zuständigen Sachbearbeiter beim RP Gießen zur Prüfung vor.

Steimelskopf: Anträge zur Genehmigung von Windkraftanlagen auf dem Steimelskopf bei Seelbach und Falkenbach liegen dem RP nicht vor und sind auch nicht in Sicht. Aktuell befindet sich der gesamte Standort noch in der Planung, mit sämtlichen fachlichen Fragestellungen.

Mit freundlichen Grüßen,

Wolfgang Nawroth
BI Wind-Wahn
Villmar/Runkel


15.02.2018
Seltene Wildkatzen sind nun wissenschaftlich
im Windvorranggebiet Villmar nachgewiesen


Auch für Experten ist es nicht möglich, nur auf  Sicht hin, Hauskatzen von Wildkatzen 100%  zu unterscheiden. Dabei stammen Wildkatzen nicht etwa von verwilderten Hauskatzen ab,  sondern gehen sich gegenseitig in Deutschland  aus dem Weg und paaren sich selten. Warum, können sich auch die Forscher noch nicht genau erklären. Die hochgeschütze Wildkatze lebte schon lange hier, bevor die Römer die ersten Hauskatzen mitbrachten.  In Deutschland gibt es zur  Zeit etwa 5.000 bis 10.000 Wildkatzen und mehr als 10 Millionen Hauskatzen, so die Schätzung der Fachwelt. Mit einem systematisches Lockstock-Monitoring, mittels eines angerauten Holzpflockes, die  mit einer  Baldrianessenz versehen wurde, konnten nun Haarproben von Wildkatzen im Villmarer Windvorranggebiet 1117 gewonnen werden. So konnte der genetische Nachweis erbracht werden. Damit ist auch ein weiterer, wichtiger Grund im Kampf gegen die Windkraftanlagen auf Villmarer Boden gesichert: Denn mit Untersuchungsbericht von Senckenberg-Wildtiergenetik wurde bestätigt, dass die von der HGON eingereichten Haarfunde eindeutig der Wildkatze (felis silvestris) zuzuordnen sind. Die Kosten für die Untersuchung i.H. von 214,00 Euro wurden übrigens von der HGON übernommen.


14.02.2018 18:30


14.02.2018 16:00 Tatort live
Polizeibericht wirft Fragen auf
Opfer leistete Widerstand?

Ein 20-jähriger Mann aus Waldbrunn hat gestern Abend durch sein aggressives Verhalten in Lahr für Aufsehen gesorgt und Polizei sowie den Rettungsdienst in Atem gehalten.
Der junge Mann war zunächst mutmaßlicher Beteiligter an einer größeren Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, die sich am Rande einer Veranstaltung im Ahornweg abgespielt hat. Wegen der angeblichen Schlägerei wurde die Polizei verständigt, die kurze Zeit später am Einsatzort erschien, so die Polizei. Dort "wurde der 20-Jährige angetroffen, der erhebliche Gesichtsverletzungen hatte und rettungsdienstlich behandelt werden und in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Der Beschuldigte war jedoch so aufgebracht, dass er mit Fußtritten, Schlägen, übelsten Beleidigungen und Bedrohungen gegen den Rettungsdienst und die Polizei vorging. Dabei ging unter anderem das Inventar des Rettungswagens zu Bruch. Nur mit dem Einsatz von Pfefferspray und Handfessel war es schließlich möglich, den Beschuldigten zu transportieren. Woher die Verletzungen des Mannes stammen, wird derzeit von der Polizei ermittelt. Wegen der Tätlichkeiten gegenüber den Einsatzkräften wurde ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet."
Alkoholisiert war "der Mann" offensichtlich nicht. Auch gibt die Polizei zu erkennen, dass sie nicht sicher ist, dass eine Schlägerei stattfand: "angebliche Schlägerei". Auch keine Angaben, weshalb "der Mann" so aufgebracht gegenüber der Polizei und Rettungskräften reagierte, obwohl er doch offensichtlich ein Opfer war, das doch selbst versorgt werden musste.. Deshalb der Hinweis:
Fehlende Täterbeschreibung durch Kreis-Polizei jetzt erklärbar; FDP mit kleiner Anfrage zu Maulkorb für die Polizei. Weiter


14.02.2018 Bürgermeisterwahl
Anschütz trifft den Nerv der Bürger

Als ehemaliger aktiver Kommunalpolitiker verfolge ich mit Interesse die sich hinschleppenden Bürgermeisterwahl in Villmar. Bislang las man von den meisten Kandidaten nur Lebensläufe und die mehr oder weniger gleichen Ankündigungen. Nun, bei der Lektüre der NNP war ich angenehm überrascht, wie Herr Anschütz den Nerv der Villmarer Bevölkerung trifft. Er erkennt m. E. einige der wichtigen Themen, die die Bürgerinnen und Bürger bewegen, dies sind

  • der zunehmende innerörtliche Verkehr, hier versucht er eine Lösung mit der Wiederaufnahme einer Umgehungsstrasse aufzuzeigen. Eine Umgehungsstrasse löst viele Probleme, belebt den Ortskern (beste Beispiele sind Oberbrechen und Wehrheim) und macht "Zersiedelungsneubaugebiete" ggfs. entbehrlich,

  • eine Änderung der Straßenausbausatzung hin zum Solidarprinzip, d.h. Verteilung der anfallenden Gebühren auf alle Bürger Villmars

  • mehr Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in Absprache mit den Anwohnern

  • neue Mobilitätsvarianten, aber nicht zu Lasten der Gemeinde! (Stichwort: gesponserter Bus)

  • eine gute Vereinsförderung. Herr Anschütz erkennt, dass die Vereine die Triebfedern in einem funktionierendem Dorfleben sind.

Ich habe den Eindruck, dass Herr Anschütz durch seine privaten Erfahrungen und beruflichen Kenntnisse - im öffentlichen und nicht öffentlichen Bereich - ein sehr geeigneter Kandidat ist, der meiner Heimatgemeinde als Bürgermeister endlich wieder zu positiven Schlagzeilen verhelfen wird. Mit seiner Aktion im Kindergarten hat er damit bereits begonnen. Ich wünschte mir von den anderen Kandidaten, dass sie ebenfalls im verbleibenden Wahlkampf "über den Tellerrand" schauen, realisierbare Ideen entwickeln und nicht nur in Lauerstellung auf eine eine sehr gute Besoldung warten.

Egbert Brahm
ehm. Fraktionsvorsitzender
der Freien Wähler Villmar


14.02.2018 Bürgermeisterwahl
Die seltsamen Wendungen eines Bürgermeisters


„Feuerwehrhaus wird Kulturzentrum“ stand vor knapp einem Jahr mit großen Lettern in der NNP-Ausgabe vom 23. Februar 2016 zu lesen. Eigens dafür hatte sich sogar ein Förderkreis gebildet, der den gleichen Namen trägt und die Einrichtung begleiten und fördern will. Der berühmte Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung - der kaum ein Fettnäpfchen auslässt - überreichte sogar einen Förderbescheid in Höhe von 180.000 €.

Das Ereignis hatte nämlich im Vorfeld für eine ganze Menge Aufregung im Marktflecken Villmar gesorgt, weil zahlreiche Bürger die Auffassung vertraten, dass das Dörfchen Aumenau doch bereits über ein Bürgerhaus - der „Eichelberghalle“ - an der Peripherie der Gemeinde verfügte und die Notwendigkeit für ein sogenanntes zweites Bürgerhaus doch gar nicht bestand. Und damit Punkt!
Nun hat es der aus dem gleichen Villmarer Ortsteil stammende Bürgermeister Lenz es dann doch geschafft, mit dem gemeindeeigenen Bauhof einen Um-Baubeginn zu starten und nun köchelt das Ganze so vor sich hin.

Heute liest man dann im Zuge des Bürgermeisterwahlkampfs ebenfalls wieder in der NNP, dass die quasi in den Umbau mit einbezogene Grundschule als Ganztagsgrundschule nicht überlebensfähig (!) wäre, wenn die neu zu schaffenden Räumlichkeiten im Kulturzentrum nicht für die Versorgung der Kinder genutzt werden könnten. Eine völlig neue Wendung, davon war bisher überhaupt keine Rede. Oder ist das nur ein „Taschenspielertrick“, um den Kreis stärker in die Finanzierung des Gesamtvorhabens einzubinden, der ja eigentlich für Schulangelegenheiten grundsätzlich zuständig ist? Man weiß es nicht. Und man weiß auch nicht, was aus dem Gesamtkomplex aus Feuerwehrhaus, Grundschule und ggf. anderen Liegenschaften werden soll, wenn die Grundschule dann doch einmal abschließend aufgelöst werden müsste.
Vielleicht hat ja dann der Marktflecken Villmar das Geld, was er heute keinesfalls hat, um aus dem Ganzen eine Einheit zu machen.
(gp)


13.02.2018 13: 20
Schrecklicher Busunfall auf der A3 bei Werschau  weiter


13.02.2018 Bürgermeisterwahl
NNP-Bericht  heute
Die Offenbarung des Bürgermeisters

Der Wahlwerbebericht unter der Überschrift "Unterwegs mit dem Amtsinhaber" an fünf Orten Villmar, sollte eigentlich eine Werbung für den amtierenden Bürgermeister sein. Herausgekommen ist eine schlichte Wahrheit:

Außer dem "Mittagstisch in Seelbach" kann Bürgermeister Lenz in seinen 6 Jahren Amtszeit tatsächlich nichts wirklich "Eigenes", keine eigene Idee, Projekt oder Lösung voweisen.

Wobei er ein anderes "eigenes" ganz fragwürdiges Projekt, kurz nach seinem Amtseintritt, allerdings mit gutem Grund nicht genannt hat: Seinen Winterschlussverkauf von Bauplätzen unter Preis, einen Flop, der zudem auch noch ohne Abstimmung mit der Gemeindevertretung lief.
Chuzpe zeigt der Bürgermeister beim defizitären Museum: „Wir wären ja mit dem Klammersack gepudert, wenn wir das nicht nutzen würden.“ wird er zitiert. Als ob es irgend jemand gäbe, der das wolle! Aber kein Wort von ihm, was er gedenkt zu tun, dass dieses, von ihm persönlich zu verantwortende Objekt, das er mit einem völlig absurden Wirtschaftplan einbrachte und gegen die Mehrheit der mitdenkenden Bürger aller Ortsteile damals durchsetzte, nicht zum Mühlstein am Halse des Villmarer Steuerbürgers wird.

Auch die schön inszenierten Bilder des Bewerbers können das substantielle Vakuum, das dieser Bericht - freilich ungewollt- offenbart, nicht füllen.

Man weiß nicht, ob es besser wird,
wenn es
anders wird
.

Aber es muss anders werden,
wenn es
besser werden soll.


13.02.2018
Es steht Großes auf der Agenda

Um den Verein wieder auf sportlicher Ebene weiter nach vorne zu bringen und die Jugendarbeit auszubauen, planen die Schieß-& Sportfreunde Falke Weyer 1925 e.V. den Bau eines neuen Luftgewehrstandes. Da der alte, nach fast 40 Jahren, doch stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und auch keine Zulassung mehr bekommt, ist ein Umbau unumgänglich. Des Weiteren laufen die Planungen für den Bau eines Kleinkaliber sowie Grosskaliberstandes.
Der Verein wird in den nächsten Tagen die entsprechenden Unterlagen bei der Gemeinde einreichen und hofft auf Unterstützung, um sein Ziel verwirklichen zu können. Den Bau des Gk/Kk Standes läuft wie unter dem "Projekt 2020".
"Wer uns bei diesem Projekt unterstützen oder helfen möchte, kann dies gerne tun und uns dienstags Abends ab 19:30 Uhr im Vereinsheim aufsuchen." so der Verein in seiner jüngsten Verlautbarung.
Bereits im März werden, nach fast 10 Jahren, die ersten 8 Weyerer als Schützen bei der Kreismeisterschaft in Weinbach, in den Disziplinen: Luftgewehr, Luftpistole und Kleinkaliber antreten. "Das macht uns sehr stolz und Mut mit dem weiter zu machen, was wir begonnen haben. Das Sportschießen findet im Verband des Kyffhäuserbundes statt. Auch der positive Zuspruch aus der Gemeinde und von anderen aktiven Schützen aus Weyer, die aus Mangel an sportlichen Aktivitäten in der Vergangenheit den Verein verlassen haben, um im Schießsport weiter zu kommen und zu anderen Vereinen gewechselt sind, stärkt uns in unserem Vorhaben das Sportschießen in Weyer voran zu bringen.
Wie schon berichtet, laufen die Planungen einer Böllerabteilung ebenfalls auf Hochtouren. Hier haben sich bereits einige Interessente gemeldet. Weitere Infos zu Terminen und Aktivitäten folgen.
Das neu gestaltete Vereinslogo zeigt die neue Böllerabteilung, sowie die Sportschützen, vereint.


13.02.2018
52,2 % mehr Personalkosten in der Ära Lenz


Wer die Personalausgaben innerhalb seiner Amtszeit (2013 - 2018) um sage und schreibe 52,2 % erhöht, der muss sich auch ohne große Polemik einigermaßen konkret fragen lassen, warum das so ist. Gleichzeitig sollte er wissen, dass sein Vorgänger in der Zeit von 2009 bis 2012 diesen enormen Ausgabeposten einer Kommune noch um 4,5 % reduziert hat.
Ein solcher Vorgang ist in einem hohen Maß erklärungsbedürftig und führt auch sehr deutlich zur Verschuldung unserer Kommune.
Vor diesem Hintergrund sind dann auch Fragen nach fehlender interkommunaler Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen mehr als berechtigt. Sie werden aber leider nicht angepackt. Wer mehr als ein Viertel seiner Einnahmen (über 3,6 Mio. Euro) in einer kleinen öffentlichen Verwaltung unseres Kalibers für Personalkosten ausgibt, der hat hier hohen Klärungs- und Handlungsbedarf.
In der freien Wirtschaft bekommt ein Manager von Aufsichtsräten gesagt, was man in einem solchen Bereich ausgeben darf. Wenn man das nicht ohne eine glasklare Erklärung schafft, dann fliegt man raus. Ich frage mich nur, wie die Aufsichtsbehörde unserer Gemeinde solche extremen Vorgänge und Entwicklungen bei der Genehmigung eines Haushalts bewertet.
Sämtliche Zahlen und die daraus resultierenden Berechnungen sind dem Haushaltsplan unserer Gemeinde für das Jahr 2018 entnommen. (gp)


12.02.2018 Bürgermeisterwahl
Der neue Lenz-Fleyer

Wissen Sie jetzt,
wie hoch die Schulden sind?
Nein!

Da flattert der neue Flyer des Bürgermeister ins Haus. Jede Menge Zahlen, nur etwas ganz Einfaches wissen Sie immer noch nicht:
Wie hoch sind denn Villmars Schulden insgesamt?

Dafür erfahren Sie aber, dass Villmar "reich" ist: 56 Millionen Vermögen 2014? Nein, es ist die typische Luftnummer-Rechnung, die überhaupt nichts aussagt, aber den Menschen Sand in die Augen streut. Da ist Axel Paul zu loben, der sprach als einziger bislang von 29 Millionen Euro Gesamt-Schulden. Lenz kneift. Dafür verkauft er eine Luftnummer. Wann geht die Gemeinde mit diesem stolzen Wachstum: "Das derzeitige, höher Vermögen, wird noch ermittelt" an die Börse?

Man weiß nicht, ob es besser wird,
wenn es
anders wird
.

Aber es muss anders werden,
wenn es
besser werden soll.


12.02.2018
Es scheint ein Narrenstreich

Die jüngsten Vorkommnisse am Villmarer Lahnradweg, bei dem die Uferböschung abgerutscht, und durch die Gemeinde Villmar wiederhergestellt worden war, wirft eine grundsätzliche Frage auf: Hat sich etwa  Villmar, ohne Not aus freien Stücken, seinerzeit bei der Übernahme der Unterhaltungspflicht für den Lahnradweg womöglich auch faktisch verpflichtet, für alle Zeiten das Lahnufer am Radweg zu sanieren, das bislang Sache der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) war?
Einiges spricht dafür. VN-Leser erinnern sich: Mit immensen Kostenaufwand hatte die Gemeinde in der Amtszeit von Bürgermeister Lenz 2013 kurz vor der Eisenbahnbrücke Richtung Aumenau ein durch die Lahn weggespültes Teilstück vor Jahren erneuert. Im Gegensatz zu dem Schaden (Bild links) mussten damals eine große Menge Basaltsteine verbaut werden.  Damals hieß es "Der WSV unterhält den Betriebsweg nur soweit, wie es für die Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist. Im Übrigen obliegt die Unterhaltung dem Berechtigten….. Wohlgemerkt: Das Ufer war abgerutscht. Und "Es sind hier 40 Tonnen Wasserbausteine verbaut worden mit dem Bauhof und dem Feldwegeverband, der für den Transport zuständig war." Allein 4 Sattelschlepper waren laut Pressebericht damals im Einsatz.
Die VN hatten darüber berichtet, waren aber damals nur von der Unkenntnis des Bauamts über die bisherige Zuständigkeit des Bundes ausgegangen. Auf die Vorstellung, dass die Gemeinde womöglich für die Bereiche des Leinpfades, auf denen der neue Lahnradweg läuft, auch die Sanierung des Lahnufers faktisch in die Zuständigkeit von Villmar übergegangen sein könnte, kamen wir nicht.
Pünktlich zum heutigen Rosenmontag: Es scheint in der Tat ein dauerhafter Narrenstreich außerhalb der Fastnacht, der Villmar in Zukunft noch teuer zustehen kommen könnte. Die Gemeinde Villmar  macht künftig also auch Wasserbau, überall da, wo der Lahnradweg direkt an der Lahn läuft.



12.02.2018
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Der 33-jährige Tobias Menges aus Idstein ist gestern Vormittag tot aus der Lahn (Elbbach - Einmündungsbereich zur Lahn) geborgen worden (wir berichteten)
Ermittlungen bestätigten im Laufe des Sonntages seine Identität. Die polizeilichen Ermittlungen zur Todesursache dauern derzeit noch an. Für morgen ist eine Obduktion vorgesehen. Die öffentliche Fahndung nach Tobias Menges wird hiermit zurückgenommen.


12.02.2018 bei Werschau: Frontalzusammenstoß mit 7 Verletzten / 3 PKWs beteiligt  weiter


 

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1.02.2018  15:50  Bilder: JMK
Villmarer Fastnachtszug im Zeichen der Bürgermeisterwahl

"Von einer schweren Kindheit zum Bürgermeister", "Vom rollenden Hausstand zum Bürgermeister" oder "Marmelade fürs  Volk, Opium für die Massen, Rubröder", mit solchen Sprüchen nahmen die Narren Kandidaten aufs Korn, während andere "Fliegende Einhörner" darstellten oder unter dem Motto "Wir schleppen alles ab" und die "Alkies von Villmar" mit  "Wir versaufen unser Geld auf jeder Kirmes dieser Welt" sich in das bunte Treiben eingemischt hatten.


Rosenmontag hat die Klickermill ab 11:00 Uhr geöffnet


11.02.2018 Bürgermeisterwahl
Dummes Geschwätz!

Lenz-Pension: Grund, ihn im Amt zulassen
Es stimmt eben nicht, dass Villmars Ex-Bürgermeister direkt aus der Gemeindekasse bezahlt würden!

So, wie die Villmarer Rentner ihre Rente nicht vom Arbeitgebern bezahlt bekommen, sondern aus der Rentenkasse, werden die Bürgermeister aus einer überregionalen Kommunalen Versorgungskasse bezahlt. Die Versorgungskassen haben die Aufgabe, die Versorgungslasten ihrer Mitglieder - insbesondere der Kommunen - auszugleichen. Villmar zahlt also definitiv nicht die Pension des Ex-Bürgermeisters 1:1, wie behauptet wird. Siehe hier, ganz amtlich aus dem Hessischen Innenministerium
. Deshalb ist das dummes Geschwätz, Villmar könnte sich keinen neuen Bürgermeister leisten. Aber nicht nur deshalb, auch weil:

EIN GUTER  BÜRGERMEISTER SPART  GELD  EIN  SCHLECHTER  KOSTET   GELD

11.02.2018
Multani Ballu wird heute 40 Jahre alt

Der sympathische  Villmarer Geschäftsmann Multani Ballu, ein Deutscher mit indischen Wurzeln und klaren Ansichten, hat heute Geburtstag. Sein Geschäft stellt seit Jahren eine wirklich echte Bereicherung Villmars dar, auch durch seine schmackhaften indischen Gerichte.

Die VN wünschen ihm von ganzen Herzen Alles Gute!

10.02.2018 10:00
Tourismuspolitik /Marketing Villmar

Wanderweg vom Kissel
zum Konrad-Denkmal


Heute gegen 10:00 Uhr aufgenommen. Es ist ja nicht so, dass den beliebten Weg nur Touristen gingen. Er wird auch gerne von Menschen, die hier schon länger leben, zur Erholung und Freude an der Natur genutzt. Und er ist nicht erst seit heute Morgen unpassierbar

10:17 Uhr.
Lahnradweg

 
Ein Villmarer Leser meldet auch ähnliches für den "Lahnradweg kurz hinter Steinbruch in VILLMAR in Richtung Aumenau", mit dem Hinweis, das der Gemeindebauhof schon informiert sei.


10.02.2018 Bürgermeisterwahl
Stefan Anschütz: Umgehungsstrasse für Villmar  muß in den Fokus
Straßenanliegergebühren künftig solidarisch umlegen / Seniorenbus

In der NNP von heute wird Bürgermeisterkandidat Stefan Anschütz (parteilos) konkret, was er für Villmar an künftigen Schwerpunkten sieht. Die Anwohner der Durchgangsstrassen von Villmar  können ein Lied davon singen, was Verkehrsbelastung durch Lärm und Staub bedeuten. Völlig zu Recht hat deshalb Stefan Anschütz die Umgehungsstrasse, die völlig aus dem Blickfeld des amtierenden Bürgermeister verschwunden war, wieder ins Gespräch gebracht: Er, als Bürgermeister würde "alles daransetzen, dass die Planungen für die Ortsumgehung  wieder Fahrt aufnähmen" wird er heute in der NNP zitiert. Ein absolut sinn-machendes Unterfangen, das gleichzeitig auch ein Licht auf die defizitäre aktuelle Situation des Rathaus- Engagements wirft. Damit hat Anschütz eine Punktlandung gebracht: Noch in der ersten Jahreshälfte will das Regierungspräsidium Gießen den Regionalplan für den Landkreis neu aufstellen und, was noch wichtiger ist: Die Gemeinden sollen mehr Mitspracherecht bekommen.

Straßenanliegergebühren künftig solidarisch umlegen

Anschütz will sich für eine solidarische Lösung für die Kosten bei Straßensanierungen einsetzen. Es sei gerade älteren Menschen nicht zumutbar, wenn sie plötzlich mit 10.000 und mehr Eurozahlungen konfrontiert würden und nennt auch Zahlen: Für etwa 50 bis 100 Euro je Bürger jährlich sei dies realisierbar.

Dass der Kandidat sich mit der Villmarer Kommunalpolitik schon länger beschäftigt hat, zeigt sein Hinweis auf die Vereinsturnhalle des TV Villmar, deren Förderung er wegen "einem lebendigen Sozialleben" als absolut gelungen und für vorbildlich hält, im Sinne seiner künftigen Bürgermeistertätigkeit. Diese Linie entsprechend, will er auf jeden Fall dem Beispiel Runkel folgend, einen kleinen Buss für Behördengänge oder Einkaufstouren, Zielgruppe Senioren, der über Spenden finanziert werden könnte, wie in Weinbach. Man müsse es halt nur energisch verfolgen, so der Kandidat.
Für Weyer sieht er einen dringen Bedarf an Verkehrberuhigung  in Abstimmung mit den Anwohnern und die Schaffung von bürgerfreundlichen Fußgängerwegen.


    Heute!
Die Quartettler sind bereit zu feiern -
Seid ihr es auch? Morgen geht es los!!

Am 10.02.2018 findet ab 20.11 Uhr die traditionelle Faschings-Party in der KKH Villmar statt.
Der Eintritt beträgt 5 €.
Als Highlight zeigen an diesem Abend die Tanzgruppe des Quartettvereins ihr Können. Freut euch darauf.
Am Sonntag, den 11.02.2018, findet nach dem Villmarer Faschingsumzug das Närrische Treiben in KKH Villmar statt. Der Eintritt ist frei.
Für die musikalische Unterhaltung sorgt an beiden Tagen DJ Marc.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.


Bürgerfreundliche Gemeinde geht wie?

Sie dürfte zwar nur so um die 10% der Schulden von Villmar haben, aber dafür bietet die Gemeinde Brechen ihren Bürgern auf dem Gelände des neuen Bauhofes, In der Flachsau 1 b in Niederbrechen folgenden Häckseltermin an: Samstag, 24. Februar 2018 von 9.00 bis 12.00 Uhr.

Man weiß nicht, ob es besser wird,
wenn es
anders wird
.

Aber es muss anders werden,
wenn es
besser werden soll.


09.02.2018  Alte Erinnerungen werden wach:
„Die glorreichen Sieben“ (1960)

Ein bettelarmes mexikanisches Dorf wird regelmäßig bedroht und ausgeraubt. Die Einwohner suchen einen Helden, der sie beschützt und ihnen gute Ratschläge gibt. „Chris“, der Held des Films, versammelt noch weitere fünf mehr oder weniger fähige Revolvermänner um sich herum, um sie für den (Wahl-) Kampf zu gewinnen. Ein jugendlicher Heißsporn namens „Chico“ wird auf sein Drängen auch noch in die Gruppe aufgenommen. Von der Darstellung und ihrem Auftreten her wirken die Revolvermänner sehr unterschiedlich und scheinen verschiedene Fähigkeiten zu haben.
In einem letzten Gefecht gewinnen dann sie Sieben in Zusammenarbeit mit den Dörflern gegen das drohende Schicksal. Vier von ihnen blieben allerdings auf der Strecke und zwei weitere ritten davon. Nur der junge „Chico“ verliebte sich in eine Dorfschönheit und verblieb bei den Farmern. Was aus ihm wurde, hat der Film dann nicht mehr erzählt. Böse Zungen behaupten, dass Chico ja auch Axel geheißen haben könnte.

Die „Glorreichen Sieben“ wurden übrigens für den Oscar nominiert! (gp)


Brückensanierung Aumenau soll im April 2018 und Ende Juni/Anfang Juli 2018 beendet sein
In der Bauzeit können nur Fußgänger die Brücke passieren, so die Planung des Landkreis


Betrügerische Anrufe, Runkel, Weinbach, 06.02.2018 bis 07.02.2018

T
rickbetrüger versuchen immer wieder mit dem Enkeltrick oder mit der Masche des falschen Polizeibeamten an das Bargeld ihrer Opfer zu gelangen. So auch jetzt wieder bei zwei Frauen aus Weinbach und Runkel.
und 2 Einbrüche Weiter


09.02.2018  
Frage einfach nur die, deren Meinung du bist
Das sagen angeblich "die Menschen  im Nassauer Land" zum Groko-Vertrag weiter
   Dazu passt:


09.02.2018  Neu online


Das neue aktive Mitmach-Portal des Bürgerbündnisses Oberlahn (BBO) mit bewegenden Aspekten, Thesen, News und Kommunikation ist ab sofort online.

Ohne Werbung
Ohne Befangenheit
Ohne Druck von oben oder außen
Privat betrieben und nicht gewerblich

Leserbriefe, Kommentare, und, und, und. Sagen Sie dem BBO - und Anderen - Ihre Meinung!

Sie erreichen den Blog unter: http://www.bb-oberlahn.de/

Zur Historie:  Das Bürgerbündnis Oberlahn BBO ist hervorgegangen aus der ehemaligen Bürgerinitiative "Windwahn Oberlahn". BBO wird als die große überparteiliche Bürgerbewegung der Region fortbestehen und ein ständig wachsames Auge haben auf Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung, Natur-, Denkmal- oder Tierschutzverstöße, auf offenkundige Ungerechtigkeiten, politische Fehlentwicklungen und auf Behördenwillkür.


Hambacher Fest erlebt Wiedergeburt am 05.05.2018


08.02.2018 
Bild: Stefan Anschütz überreicht in Aumenauer Kindergarten die Spielsachen zur Freude der Kleinen

Stefan Anschütz schritt zur Tat 900 Euro gesammelt
Kindergarten Aumenau konnte sich  freuen

Bürgermeisterkandidat Stefan Anschütz (parteilos) wollte sich über den Villmarer kommunalen Kindergarten informieren und ein Gespräch vor Ort führen. Dieses wurde im untersagt, weil der amtierende Bürgermeister Lenz eine entsprechende Weisung gegeben hatte. Auch ein persönliches Gespräch zwischen Anschütz und Lenz war fruchtlos gewesen. Lenz habe ganz einfach von seinem Entscheidungsrecht in der Sache Gebrauch gemacht. Keine direkten Informationen an den Konkurrenten. Wir berichteten.
Jetzt wird auch verständlich, warum: Anschütz ist effizient: "Ich habe im November und Dezember die Kindergärten Villmar, Weyer und Aumenau besucht und mich im Rahmen meiner Kandidatur zum Bürgermeister 2018 nach Verbesserungswünschen und Anregungen umgehört. Dabei ließ sich heraus hören, dass mehr Spielzeug, insbesondere für die verschiedenen Altersstufen, benötigt wird. In den vergangenen Wochen habe ich mich daher bei verschiedenen Firmen vorgestellt und Spendengelder für die Kindergärten gesammelt – und auch ich privat habe gespendet - dabei kamen sage und schreibe 900 € zusammen!", so Anschütz, der ausdrücklich den Spendern, nämlich Steuerbüro Beier (Aumenau), Fa. Dienstbach (Seelbach), Restaurant Lahngold (Aumenau), Fa. Schermuly (Villmar), Kiebitz-Markt Zanger (Villmar), Fa. Anschütz & Dopke (Seelbach) und Getränkemarkt Raab dankt.
 
 So konnte nun jeder Villmarer Kindergarten  300€ zur Verfügung gestellt bekommen
 
Die Einrichtungen konnten sich selbst beim Kiebitz-Markt Zanger jeweils eine Kiste mit Spielzeug zusammenstellen. Die erste Kiste hatte er vor Weihnachten dem katholischen Kindergarten St. Agatha in Villmar übergeben, als eine vorweihnachtliche Bescherung für die Kinder. Die Übergabe in Aumenau erfolgte nun, sehr zur Freude der Kinder










08.02.2018
Alt-Bürgermeister Hermann Hepp hat heute Geburtstag

Grund, innezuhalten und ihm aufs Herzlichste alles Gute, zu wünschen!

 


Leitpfosten ausgehoben - Unfall, Landesstraße 3021, Weyer, 05.02.2018, 13.50 Uhr

Keinen schlechten Scherz sondern eine Straftat von erheblicher Bedeutung haben Unbekannte im Verlauf des Montages auf der Landesstraße 3021 bei Weyer begangen. Die Täter hoben einen Leitpfosten neben der Fahrbahn aus und warfen ihn teilweise auf die Fahrbahn. Ein Autofahrer, der mit seinem Dacia aus Richtung Weyer in Richtung Oberbrechen unterwegs war, prallte mit dem Leitpfosten zusammen, wobei an dem Fahrzeug ein erheblicher Sachschaden entstand. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr eingeleitet und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer (06471) 9386-0 entgegen.

Einbrecher machen Beute, Runkel, Schadeck, Am Dellenberg, 06.02.2018

Im Verlauf des Dienstages sind Unbekannte in ein Einfamilienhaus in Schadeck eingedrungen. Die Täter verschafften sich zunächst Zugang zum Grundstück des Hauses, von wo aus sie ein Fenster aufbrachen. Im Gebäude wurden Schränke und Schubladen durchwühlt, wobei die Täter Bargeld und Schmuck im Wert von bisher unbekannter Höhe auffanden. Mit der Beute flüchteten die Einbrecher vom Tatort. Die Limburger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 entgegen.


07.02.2018  15:30  Gar nicht cool


Der alter Sportplatz und Teile der Tells-Wiese in Villmar wurde gerade zum Cross-Fahren missbraucht und dabei den Zustand des Bolzplatzes erheblich beeinträchtigt


„Fast zu spät für Deutschland“: Flüchtlingshelferin warnt vor steigendem islamischem Einfluss
Menschenrechtlerin Rebecca Sommer hat die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin unterstützt. Doch nun warnt sie vor dem wachsenden Einfluss des Islam in der deutschen Gesellschaft
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07.02.2018  12:00
Liebe Villmarer, denkt an unsere Zukunft!

Würde ein im Absteigen befindlicher Bundesligaverein den Trainer nur weiterbeschäftigen, weil es billiger wäre wie einen neuen zu verpflichten? Würde ein insolvenzbedrohtes Unternehmen den Geschäftsführer nicht auswechseln weil eine neue Kraft etwas mehr kostet? Sicher nicht!

Relativ bescheidene Beiträge zu einer Versorgungskasse- und eben nicht die Bezahlung einer Bürgermeisterpension aus der Gemeindekasse- stehen bei einer neuen- im Zweifelsfall besseren Personalentscheidung der Villmarer Bürger über ihren neuen Verwaltungschef zur Disposition.

Kann sich Villmar weitere 6 Jahre Stillstand statt Innovationen, fehlende Verwaltungsführung,  Mangel an Ideen und darüber hinaus noch unwirtschaftliches Vorgehen und großzügiges Geldverteilen trotz 30 Mio Schulden leisten? Kommt das nicht auch jeden einzelnen teurer und verspielt vor allem die Zukunft auch künftiger Generationen im ständigen Wettbewerb in dem wir stehen?

Nein, liebe Bürger und Wähler-,  die Pension kann kein Argument sein.

Eine personelle Fehlentscheidung kommt uns allen viel teurer. (Alleine die  Behandlung des Themas SWAP-Geschäfte/Rechtsstreit hat Villmar mehr gekostet als hier zur Rede steht.)

Man weiß nicht, ob es besser wird,
wenn es
anders wird
.

Aber es muss anders werden,
wenn es
besser werden soll.


07.02.2018  10:40  Neues Baugebietes im Ortsteil Villmar
Wegen fehlender Informationen: Keine Beschlussempfehlung

Ob Bürgermeister Arnold-Richard Lenz weiß, was eine ordentliche  Entscheidungsvorlage ist? Immer wieder wurde in der Vergangenheit von allen Fraktion die unzulängliche Vorbereitung von Unterlagen bzw. Information derer, die entscheiden sollen, kritisiert (wir berichteten).
Gestern kam es im Haupt- und Finanzausschuss zu einem kleinen Eklat beim Tagesordnungspunkt: "Entwicklung eines neuen Baugebietes im Ortsteil Villmar; hier: Beschlussempfehlung für die Gemeindevertretung". Fehlende Informationen wurden kritisiert; keine wirklich ausreichende Entscheidungsrundlage war den Mitgliedern vorgelegt worden. Auf Antrag von Gemeindevertreter Städtgen wurde deshalb der Tagesordnungspunkt von der mit großer Mehrheit von der Tagesordnung genommen. Der Ausschuss konnte dem Parlament keine Beschlussempfehlung geben.




07.02.2018 10:40
"Suboptimal koordiniert und kommuniziert"?

Nach einer kurzen Winterpause sind die Arbeiten an der Villmarer Ortsdurchfahrt wieder im Gange, so die heutige Frohe Botschaft in der Lokalpresse. Dazu erreichte uns die Mail: "Nach kurzer Pause, ha, ha, starten die Arbeiten wieder. Zum 4 . Mal wurde das Loch auf der Germania-Eck geöffnet. Geschäft Pizza - Service fast nicht erreichbar. Massive Einbußen. Alles offenbar suboptimal koordiniert und kommuniziert"
 


07.02.2018 10:40
Villmar sucht zum 01.03.2018 eine Erzieher/in für Kindergarten  Weyer,
auch zur Integrationsbetreuung

Für 25 Stunden nach S 8a TVöD bezahlt und  zunächst befristet bis zum 31.12.2018, wird eine Fach-Kraft gesucht "da bis zu diesem Zeitpunkt ein neues Öffnungszeitenmodell hinsichtlich erweiterter Öffnungszeiten an vier Nachmittagen erprobt werden soll." heißt es. Die Arbeitszeit teilt sich in einen Fachkraftstundenanteil von 20 Stunden bis zum 31.12.2018 und eine Integrationsbetreuung von 5 Stunden bis zum 31.7.2018. Bewerbungsfrist ist 16. Februar 2018


07.02.2018
Lenz reagiert nach Gutsherrenart

Gemeindevertreter Städtgen hatte, wegen der Vorkommnisse auf dem Lahnradweg am 25.01.2018 (wir berichteten), bei denen der Weg erheblich beschädigt worden war, bei Bürgermeister Lenz angefragt.
Städtgen war zuvor vor Ort gewesen und hatte, neben den Schäden am Weg,  merkwürdiges, scheinbar Widersinniges festgestellt: Ein kleineres ablaufendes Rohr mündete in ein großes Rohr. Mit Bildern hatte er seine Anfrage versehen und gefragt: "Was war da los" (wir berichteten). Das gesetzlich verbriefte Auskunftsrecht nach § 50 HGO "Der Gemeindevorstand ist verpflichtet, Anfragen der Gemeindevertreter und der Fraktionen zu beantworten." nützte Städtgen gar nichts: In der bekannten Übung soll der Gemeindevertreter auf seine klare Frage keine Antwort bekommen haben. Sondern nur den Hinweis: Die Antwort werde demnächst veröffentlicht.
In dem Zusammenhang hatten wir auch Leseranfragen veröffentlicht, wer diesen, doch erheblichen Schaden am Weg nun bezahlen würde. Dazu schwieg Bürgermeister Lenz in seiner nun öffentlichen Darstellung. Dort heißt es lediglich, dass Anfang des Jahres der Bauhof einen Wasserablauf vom Regenwasserkanal zum Bachlauf Gregor-Mendel-Straße freigebaggert habe, weil dieser sich zugesetzt hatte.
Die Erde sollte "mittels Spüler" entfernt werden: "Dieser Vorgang ist dann leider am 25. Januar 2018 fehlgeschlagen". Der Radweg sei zu nass gewesen, die Böschung habe nachgegeben, sodass "das Spülfahrzeug etwas abrutschte".
"Bauhofseitig wurde der Weg in dem Bereich nochmals gesäubert und an der Stelle, wo das Spülfahrzeug abgerutscht ist, die Böschung wieder instandgesetzt." Die eigentlichen Spülarbeiten würden "sobald der Boden wieder trocken ist," fortgesetzt. Die folgenden Fragen stellen sich:

  • Wer bezahlt den Schaden am Lahnradweg?

  • Was ist der Sinn dieser Rohr-Verlegungskonstruktion?

  • und geht man so mit Mandatsträgern um?


  07.02.2018
VN-historisch
Erkennst Du Deine Vorfahren?
Musikverein Viktoria Villmar 1908

Eine historische Rarität: 14 Villmarer auf dem Bild sind uns bekannt. Namen wie Kullmann, Flach, Dill, Heun, Falk, Zöller und Bargon sind dabei. Immer von links: Obere Reihe 4-8, mittlere Reihe 1, 3-6; untere Reihe 1, 3-5. Fragen oder Lückenfüllen per mail.


    Fasching Seelbach


EIN GUTER  BÜRGERMEISTER SPART  GELD  EIN  SCHLECHTER  KOSTET   GELD

 

06.02.2018  15:00 Auto-Anzünden
Übel: Bisher nur in Berlin & Co, jetzt auch bei uns im Kreis?

Camberg, Liszstraße: Ein Autoeigentümer stellte am Samstagnachmittag fest, dass Unbekannte offenbar mit Brandbeschleuniger versucht hatten, den linken Vorderreifen des Wagens anzustecken. Das Feuer griff glücklicherweise nicht auf das ganze Fahrzeug über, sodass von der Tat nur ein platter Reifen zurückblieb. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Limburger Polizei unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 zu melden.
Außerdem gab es wieder zwei Einbrüche in Mehrfamilienhäuser, Runkel, Oberzeuzheim


06.02.2018 
Museum startet mit fulminanten Programm im März
Geopark-Symposium wird Villmar  für 2 Tage  zum Mittelpunkt  der Fachwelt machen

Am Samstag 3. März ab 10:00 Uhr eröffnet das Lahn-Marmor- Museum die neuen Saison. Beginend mit einer Offenen Führungen 11:00 und 15:00 Uhr mit Neuerwerbungen und Objekt des Monats.
Der Sonntag 4. März 15:00 Uhr steht mit einem Vortag „Korallenriffe heute und ihre Bedrohung durch den Menschen“ mit faszinierenden Unterwasser-Aufnahmen von Jörg Hawig auf dem Programm und ist frei für
Tagesbesucher mit Eintrittskarte.  Am Samstag 10. März 15:00 Uhr gibt es wieder eine Offene Führung im Museum (Aufpreis auf Eintritt 2.- €)

Am Sonntag den 11. März 15:00 Uhr kommt das Villmarer Tafelsilber an Gestaltungskraft auf den Plan in der Ausstellungseröffnung: „Die Leonhards - Marmorierer, Steinmetze und Bildhauer mit Tradition“.
Zu dem letzten von ihnen, dem alten Bildhauer Ferdinand Loeonhard haben die VN eine enge persönliche Beziehung gehabt, weshalb wir unseren Lesern, ganz exklusiv Bilder des alten Bildhaueres und seiner ehemaligen Werkstatt aus Eltville, wo die Zeit stehen geblieben schien und aus der die Exponate im Villmarer Museum stammen, hier präsentieren können. So sah es aus, in dem original Atelier  und Werkstatt des letzten Bildhauere der "Villmarer Dynastie" der Leonhards:  Album in 24 Bildern aus 2007, das den wohlhabenden, aber konsequent bescheiden lebenden Künstler, der noch bis ins hohe Alter ganz bewusst ohne Kühlschrank, Radio und Fernsehen mit scharfem, analytischen Verstand lebte und  erstaunlich gut über das öffentliche Geschehen informiert war, zeigt. (Bild rechts Ferdinand Leonhard, 2008).


Geopark-Symposium wird Villmar für 2 Tage zum Mittelpunkt der Fachwelt machen

Am Freitag 16. März und Samstag 17. März wir Villmar mit dem Geopark-Symposium im Lahn-Marmor-Museum und König-Konrad-Halle Villmar unter dem Titel „Quo vadis GeoPark? zum Zentrum der Genres werden.  Botschaften und Perspektiven des GeoParks Westerwald-Lahn-Taunus“ Referate und Exkursionen stehen auf dem Programm.

Das Symposium, feierlich umrahmt von Gesängen der Steinmetzgruppe und des Quartettvereins Villmar 1920 e.V., richtet sich an die interessierte Bevölkerung, Mitglieder der relevanten Vereine in der Geopark-Region, Träger der Geoinformationszentren und Geopunkte, Verantwortliche in Politik und Verwaltung aus den Bereichen Kultur, Geschichte, Denkmalschutz und Wirtschaft, Mitglieder des Hessischen Heimatbundes und des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz. Die Teilnahme ist Anmelde- und kostenpflichtig und nach verschieden Modulen buchbar im Preis von 22-12 Euro. Bar-Zahlungen sind nicht möglich. Anmeldeschluss ist 05.03.2018. In Runkel ist ein für Übernachtungen ein Zimmerkontingent mit Preisnachlass bis 05.03.2018 reserviert!
Infos unter Geopark.Symposium.2018@gmail.com


06.02.2018 Fahrradweg Struther Weg
Anwohner: "Probleme mit Fahrradfahrern gab es nie"

Zum Bericht vom 04.02.2018 "Auch Kinder fahren Fahrrad" / "Was sagen denn die Bürgermeisterkandidaten zu solchen Aktionen?" bei dem ein Leser über einen verschwunden Fahrradweg berichtete, haben sich die Anlieger zu Wort gemeldet:

"Der besagte Fahrradweg Struther Weg beginnt (wenn man sich nur an der zweifarbigen Markierung orientiert) am Falkenweg und endet am Sperberweg. Dies wurde damals auch durch entsprechende Schilder Ecke Falkenweg, Ecke Bussardweg und Ecke Habichtweg sichtbar gemacht. Sonst nirgends. Im Zuge des neuen Baugebiets Struth 2 wurde er dann an der Ecke Adlerweg fortgeführt, jedoch sehr viel schmaler und ebenfalls ohne entsprechende Beschilderung.
Durch die Anfang 2015 neu eingeführte „Zone 30“ sind die Fahrradwegschilder dann entfernt worden.
Warum dem vermeintlichen Leser erst nach fast 3 Jahren auffällt, dass die Schilder entfernt wurden, mag ich nicht beurteilen....
Zu der getroffenen Aussage, “Bekannt ist auch, dass es immer wieder Probleme gab, da Anwohner den Weg als Parkfläche "missbrauchten", möchte ich folgendes anmerken:
Da die “Fahrradspur” in unserem Bereich ca. 2,35m beträgt und der angrenzende Bürgersteig mit 1,65m ausreichend Ausweichmöglichkeiten für die seltenen Fahrradfahrer darstellt, wurde der “Fahrradweg” als Parkstreifen benutzt, zumal der fließende Verkehr in diesem Bereich wegen dem Linienbusverkehr, der Schule, Kindergarten und Rehabilitation Meuser erheblich behindert werden würde, wenn wir Anwohner bzw. Besucher auf der Straße parken würden.
Probleme mit Fahrradfahrern gab es nie. Dies lag auch daran, dass der Fahrradfahrer ab dem Sperberweg sowieso wieder auf die Straße zurück musste. Was die Kleinkinder betrifft dürfte allgemein bekannt sein, dass das Befahren des Gehwegs erlaubt ist.
Lieber unbekannter Leser. Gerne sind wir vor Ort bereit mit Ihnen über die Angelegenheit zu diskutieren. Ich denke aber, dass wir hier jammern auf hohem Niveau, denn der offizielle Fahrradweg führt die Weyandstrasse hinunter und im gesamten Ortskern von Villmar und in vielen anderen Ortskernen würde man sich freuen so breite Bürgersteige zu haben. Villmar hat wahrlich wichtigere Probleme um die es sich zu kümmern gilt.
Im übrigen wurde der Bürgersteig nebst Radweg auch von uns Anwohnern bezahlt und wir haben eine Räumpflicht nicht nur für den Gehweg.

Markus & Nicole Fuchs
auch im Namen der Familien Kral, Müller, Sachs und Kühn


Wendt: „Lebenswirklichkeit hat Goethe-Uni eingeholt“ –
Präsidentin warnt vor sexuellen Übergriffen



05.02.2018 
Villmar historisch
Villmar, heute vor genau 109 Jahren

Eine Rarität, die Postkarte vom 05.02.1909 zeigt das alte Villmar,  mit Hochwasser der Lahn. Die Insel mit Schleusenanlage und der Bahnunterführung unter Wasser, die Pfeiler der Marmorbrücke in den Fluten. Das Nassausche Marmorwerk am linken Lahnufer konnte nur per Boot erreicht werden. Ein Bild um etwa die gleichen Zeit rechts. Der Marmorbruch ganz nah der heutigen KK-Halle war noch völlig offen. Nach Runkel führte nur ein Weg. Leider wird von offizieller Seite Villmar Geschichte nur auf die kurze Marmorzeit wahrgenommen. Dabei haben weit aus mehr Menschen im Bergbau ihr Brot verdient, als durch Marmorarbeit. Villmar hat noch nicht einmal ein Archiv, ganz zu schweigen von einer Einrichtung, wie sie Weyer hat. Vor 2 Jahren kündigte Bürgermeister Lenz ein Gemeindearchiv an. Bis heute heiße Luft - Historische Dokumente vergammeln im feuchten Keller.

Man weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.




05.02.2018

Jahreshauptversammlung  des Verschönerungsverein Villmar e.V.

Der Verschönerungsverein Villmar e.V. lädt alle Mitglieder zu seiner Jahreshauptversammlung am 16.2.2018 um 20:00 in den Nassauer Hof ein.  Weiter


Gestern, Anne Will: Alice Wiedel(AfD) entlarvt die GroKo


04.02.2018 11:50  Marketing Villmar
Auch Kinder fahren Fahrrad

"Was sagen denn die Bürgermeisterkandidaten zu solchen Aktionen?"


Ein Leser hat uns mit der einer berechtigten Frage konfrontiert, die sich selbst kommentiert:

"Der Struther Weg ist mit einem sehr breiten Bürgersteig gesäumt, der zweifarbig gestaltet ist. Mit Schildern wurde ein Teil als Fahrradweg ausgewiesen. Dieser Weg wurde insbesondere von Familien mit Kindern gerne genutzt, da auf dem Struther Weg auch schon mal starker Verkehr herrscht. Bekannt ist auch, dass es immer wieder Probleme gab, da Anwohner den Weg als Parkfläche "missbrauchten". Sehr verwundert war ich vor einiger Zeit, als ich feststellen musste, dass die Verkehrsschilder, welche die Fahrradspur auswiesen, verschwunden sind (siehe Fotos im Anhang). Damit ist meinem Verständnis nach auch der Fahrradweg als solcher nicht mehr vorhanden. Vielleicht habe ich ja ein offizielles Statement des Rathauses verpasst, aber ich frage mich schon, ob dies die Villmarer Art ist Probleme zu lösen. Nimmt man die Gefährdung von Kindern billigend in Kauf, um den Anliegern zu deren Bequemlichkeit und auf Kosten der Allgemeinheit Parkplätze zur Verfügung zu stellen? Was wäre das für ein verheerendes Zeichen an zuzugwillige Familien, die man doch umwirbt? Was sagen denn die Bürgermeisterkandidaten zu solchen Aktionen? Aber vielleicht wisst Ihr ja mehr und könnt mir sagen, warum die Schilder verschwunden sind."

Wir beobachten das Geschehen in der Gemeinde auch. Ein "offizielles Statement des Rathauses" kennen wir auch nicht. Aber die Frage machen wir gerne öffentlich.

Reaktionen



04.02.2018 12:25 
Bürgermeisterkandidat Städtgen dazu:

"In Bezug auf den heutigen Bericht rund um Sicherheit auf Geh- und Fahrradwegen und damit die Frage von Sicherheit und Ordnung in unserer Gemeinde, ergänze ich einen besonderen Brennpunkt in Weyer. Die Nutzung des Gehweges ist nicht möglich! Was so etwas soll, ist mir schleierhaft.
Weder Kinder mit Rädchen, Familien mit Kinderwagen noch Menschen mit Handicap können hier gefahrlos passieren.
Daher habe ich dieses Thema auch auf meiner Agenda. Die Presse wird es berichten. Dem Anlass entsprechend hier vorab."


06.02.2018 Fahrradweg Struther Weg
Anwohner: "Probleme mit Fahrradfahrern gab es nie"   weiter


04.02.2018 15:30 UPDATE 05.02.: Stimmt nicht!
Auch die
Gehwege am- und rund um den Strutherweg in der Kritik

Eine Villmarer Leserin: "Gerade haben wir den Bericht bzgl. der Gehwegen gelesen. Dazu haben wir auch etwas zu berichten. Die Gehwege am- und rund um den Strutherweg (die Nebenstrassen) sind teilweise kaputt oder auch die Hecken der Grundstücke ragen weit bis in die Gehwege rein, sodass ein Nebeneinander, oder bei Gegenspaziergänger, eine Ausweichmöglichkeit unmöglich ist.  Ein Beispiel sei der Gehweg Strutherweg "ab Weyandstrasse (gegenüber früherer Dachdecker und Dittmann)  besonders an der Ecke Weyandstrasse/Strutherweg!". Auch hier sei die Gemeinde in der Pflicht.

05.02.2018  Unzutreffend: "
Auch die Gehwege am- und rund um den Strutherweg in der Kritik"

Nachdem wir uns heute vor Ort ein Bild verschafft haben, ist festzustellen, dass die o.a. Kritik jeder Grundlage entbehrt:
Der Buergersteig ist komplett nutzbar und schon längere Zeit freigeschnitten. Desgleichen ist bei den Nachbarn auch der Fall. Wann die Leserin das letzte Mal diese Ecke passiert hat ist nicht bekannt. Zu bedenken ist ebenfalls, dass es nur zu gewissen Zeiten möglich ist, Hecken zu beschneiden. Der Naturschutz gibt dies vor.


 04.02.2018 11:50 Cottbus  Weiter


 04.02.2018 Bürgermeisterwahl
Lenz dankt

Was da als Wahlkampf-Flyer des amtierenden Bürgermeisters ins Haus geflattert kam, zeigt eine einfache Wahlkampfstrategie: Arnold-Richard Lenz dankt allen anderen, der Feuerwehr, der Gemeindevertretung, allen Unterstützern, pocht auf seine Qualifikationen, die ihn von seinen Mitbewerbern unterscheiden und zählt seinen beruflichen Werdegang auf. Kein Wort von den für jeden erkennbaren Problemen Villmars, die trotz dieser Qualifikationen in seiner Amtszeit entstanden sind. Alles in Butter?
Na, so ganz dann doch nicht: Eine schwere Zeit habe er gehabt, Erörterungen würden folgen. Aber: 2017 und 2018 sei es ihm gelungen "positive Haushalte" vorzulegen.

Lenz hat von der großen Politik gelernt.

Schulden bleiben Schulden, so zwischen 20 und 30 Millionen für den kleinen Marktflecken. Von wegen "positiv". Tatsächlich kein Wort zu Lösungsansätzen, keine Ideen, wohin er will. Dafür aber ein Kalenderkärtchen mit seinem Konterfei, optisch wirklich gut gemacht. Lenz ist scheinbar davon überzeugt: Das reicht. Er bleibt sowieso. Oder gibt es womöglich noch eine spektakulärere Erklärung?


04.02.2017
Sie wird heute 70 Jahre alt
Wir wünschen dir weiterhin alles erdenklich gute; vor allem Gesundheit !!


Deine Liebsten

Dem schließen sich die VN, verbunden mit den besten Wünschen gerne an!


04.02.2017
Ob den  Bürgermeisterkandidaten reinen Wein eingeschenkt wurde?

Großer Bahnhof gestern Vormittag beim Lahnmarmormuseum. Der weiße 78.000 Euro Protzschlitten mit dem Werbelogo für das LMM, auffällig beim Eingang drapiert,  steht in krassen Kontrast zur finanziellen Wirklichkeit des mit dem Anspruch einst als "sich selbst- tragend"  angepriesenen Museums.
Der Stiftungsvorstand hatte die Bürgermeisterkandidaten eingeladen, um das Museum vorzustellen und Fragen und Ideen auszutauschen. Ob dabei allerdings die Karten wirklich auf den Tisch gelegt wurden, die wirkliche  Zahl der zahlenden Besucher genannt und die defizitäre Situation erläutert wurde, ist nicht bekannt. Der Öffentlichkeit wurden die Fakten bislang verschwiegen. Obwohl Bürgermeister Lenz im Stiftungsbeirat ist, hatte er scheinbar Informationsbedarf?
Von wegen "Chance für Villmar" und "Tourismusmagnet": Das Museum darf nicht zum Mühlstein am Halse der Villmarer Steuerbürger werden, ist erst mal das wirkliche  Problem, aller Lobhudeleien in der Presse zum Trotz. Der als "Leuchtturm" gefeierte Bau war von den meisten Villmarer Bürger hinsichtlich der Besucherzahlen, im Gegensatz zu Bürgermeister Lenz, der dieses Projekt wiederbelebt und eingebracht hatte, realistisch eingeschätzt worden. Trotz ausgewiesenem potentem Sponsor ist es defizitär und musste die einzige Teilzeitkraft entlassen. Noch liegt es dem Gemeindesäckel nicht auf der Tasche. Noch.
Auch die Standortwahl, fernab von Villmar, praktisch außerhalb von des Ortes,  die Bürgermeister Lenz mit dem Projekt einbrachte und durchsetzte, offenbart sich zunehmend als Menetekel seiner Tourismuspolitik für den Marktflecken.







03.02.2018 11:00 
Bild des Tages
Bild Patrik Kucza


Heute um 9.38 Uhr fuhr der Dampf Sonderzug von Treysa nach Hachenburg, Rückfahrt heute Abend 18.12 Uhr durch Villmar, 18.21 Uhr durch Aumenau.

 


03.02.2018
Ich suche in Villmar eine „Eigentumswohnung“,
da ich hier aufgewachsen bin, und mich hier wohl fühle ! Die Wohnung sollte ebenerdig sein. Angebote bitte an f.traud@online.de


03.02.2018 VN-Zuschauer wissen mehr

Machen Sie sich selbst ein Bild!
AfD - Dr. Gottfried Curio sorgt im Bundestag für Empörung

Curios Äußerungen zur doppelten Staatsbürgerschaft sorgten im Bundestag für Empörung und Protest. Der Antrag der AfD zu einer Rückkehr zur sogenannten Optionspflicht sei „zutiefst fremdenfeindlich“.
Die Rede ist  sehr kurz und sehenswert, auch was die Reaktionen angeht. Und außerdem:

Komplott gegen Trump: In den USA fallen die Dominosteine.  Clinton / Obama plötzlich die Bösen!


02.02.2018 Bürgermeisterwahl
Bürgermeisterkandidat Roland Thoms
meldet sich mit Internetauftritt


Roland Thoms, nach eigenen Angaben Geschäftsführer eines erfolgreichen Handwerksunternehmens in der zweiten Generation, ist mit eigen Internetauftritt online gegangen. Er gehöre keiner alten, rückwärts gewandten Partei an – Stichwort aktuelle Regierungsbildung –, die nur leere Versprechungen vor der Wahl mache und später dann doch nicht zu ihrem Wort stehe, so Thoms. Er will u.a. die Einführung von Bürgerbefragungen bei Großprojekte realisieren und das Lahnmarmormuseum künftig nicht mit Villmarer Steuergelder fördern, sondern lieber den Kreis in die Pflicht nehmen. Sparen will er durch interkommunaler Zusammenarbeit, ähnlich wie der Odenwaldkreis dies mache, für die Bereiche  Verwaltung und  Bauhof. Freizeit-/Erholungsgebiet statt Windkraftpark auf dem Galgenberg. Mehr Mobilität für Senioren durch einen Shuttle-Bus (durch Sponsorengelder, siehe Runkler Modell)

Bemerkenswert: Wohl der Bürger muß absoluten Vorrang haben

Gerade durch Interkommunale Zusammenarbeit gebe es Einsparpotenzial zur Schuldenminimierung. "Das haben vor kurzem erst vier Kommunen im Odenwaldkreis bewiesen, indem sie sich zur Gemeinde Oberzent zusammengeschlossen haben. Da darf ein Bürgermeister nicht an seinem Stuhl festhalten, sondern muss bei einem Verzicht auf seine Funktion zum Wohl der Bürger mit gutem Beispiel vorangehen." so Thoms.
Oberzent ist eine Stadt im Odenwaldkreis in Hessen, die am 1. Januar 2018 aus dem Zusammenschluss der Stadt Beerfelden mit den Gemeinden Hesseneck, Rothenberg und Sensbachtal entstanden ist.


 VN-Zuschauer wissen mehr
   

02.02.2018  Nur für Mitdenker  Weiter


 01.02.2018 16:00

Gut, aber nicht konsequent genug!
Schonzeit für Wildschweine ab sofort aufgehoben


Zur Verhinderung des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest in Hessen hat heute das Umweltministerium die Schonzeit für Keiler und Bachen für 2018 ganzjährig aufgehoben. Das ist gut, aber nicht konsequent genug: Wir haben uns in der Jägerschaft umgehört. Das ist so, als wenn man Juristen fragt: Zwei Leute, drei Meinungen. Etwas ist allerdings hängen geblieben: Würde man auf das so genannte
"Kirren" verzichten, wonach über das ganze Jahr mit 1 Kg Mais pro Tag pro 100 Hektar Revierfläche die Schwarzkittel das Gefühl haben würden, in Saus und Braus zu leben und auch entsprechend Junge in die Welt setzen, wäre die Vorsorgemaßnahme noch besser, heißt es. Gut für die Liebhaber von Wildbret dürfte sein, dass der Preis für Wildschweinkeule und Rücken, der z.Zt. zwischen 18 und 20 Euro liegt, doch etwas fallen müsste. Unser Tipp: Kaufen Sie nach Möglichkeit bei heimischen Jägern direkt.




Der Jahrgang 1955/56
trifft sich am Freitag den 16. Febr. ab 19:00Uhr in der Gaststätte Zum Rathauseck.


01.02.2018 10:45 Bürgermeisterwahl Villmar
Briefwahl jetzt beantragen

Die Wahl des Bürgermeisters im Marktflecken Villmar  findet  am 04.  März 2018  von 8.00 bis 18.00 Uhr statt. Wahlscheine und Briefwahlunterlagen können mündlich (aber nicht telefonisch) oder schriftlich beantragt werden. Per E-Mail geht das hier: gemeinde-villmar@t-online.de

 

Das Bürgerbegehren um das Lahnmarmormuseum hatte die Villmarer bewegt. "Die Entscheidung, die sich auf ein Gutachten des hessischen Gemeindebundes stützt, bleibt fragwürdig. Das ist Politik gegen die Villmarer Bürger/innen. Wer Wind säht, wird Sturm ernten ! Denn aus Bürger/innen werden wieder umworbene Wähler/innen und die werden ihre Stimmabgabe neu überdenken. "


 01.02.2018 10:25 Landtagswahl 2018
Amtlicher Startschuss für die Landtagswahl am 28. Oktober 2018

Am Montag, 5. Februar 2018, veröffentlicht der Landeswahlleiter im Staatsanzeiger für das Land Hessen die amtliche Aufforderung zur Einreichung von Landeslisten für die Landtagswahl am 28. Oktober 2018. Die Aufforderung steht schon jetzt im Internetangebot des Landes unter www.wahlen.hessen.de als Download zur Verfügung.Mit dieser vom Landtagswahlgesetz vorgeschriebenen Veröffentlichung wird den Parteien und Wählergruppen mitgeteilt, wann und wo sie die Wahlvorschläge einreichen müssen und was bei ihrer Aufstellung zu beachten ist. Damit wird der offizielle Startschuss für den Beginn der Wahlvorbereitungen der Parteien und Wählergruppen gegeben.
Unter der angegebenen Internetadresse können auch die erforderlichen Formulare für die Aufstellung von Landeslisten und Kreiswahlvorschlägen heruntergeladen werden.
Zur Einreichung der Kreiswahlvorschläge fordern die Kreiswahlleiterinnen und Kreiswahlleiter in den Veröffentlichungsorganen der Kreise bzw. kreisfreien Städte auf.
Die Frist für die Einreichung der Wahlvorschläge endet am 20. August 2018, um 18.00 Uhr.


31.01.2018
15-Jähriger aus Villmar bewusstlos geschlagen / Polizei berichtete nicht


Aus der Lahnpost vom 31.01.2018 ist zu entnehmen (am 30.01. im Briefkasten), dass ein 15 Jähriger aus Villmar am Limburger Bahnhofplatz am 20.01.2018 bewusstlos getreten worden war. Er sei zunächst
mit noch zwei Jugendlichen Zeuge geworden, wie ein Wachmann  von mehreren Personen zu Boden geschlagen wurde.  Zwei Männer aus der Schlägergruppe seien dann plötzlich ohne erkennbaren Grund auf den 15-Jährigen Villmarer losgegangen. Ein Mann habe ihn  bewusstlos geschlagen. Der Täter habe Migrationshintergrund gehabt und trat dem 15 Jährigen Villmarer, noch am Boden liegend, einen Vorderzahn zu Bruch. Das Opfer musste ins Krankenhaus.
Dank der Lahnpost erfährt man auch die Position der Eltern, die sich die Frage stellten, wie um 18 Uhr an einem so belebten Ort mitten in  Limburg so etwas möglich sein könne. Sie werden zitiert mit: „Sind wir denn in Deutschland gar nicht mehr sicher?".  Was dann  kommt, ist kaum verständlich, denn die Polizei hatte der Familie auf deren Anfrage, ob die am Bahnhofsplatz vorhandene  Videoüberwachung das Ganze festgehalten habe,
einfach keine Antwort gegeben. Das muss nicht an der Polizei liegen. Die Hessische FDP hat zurzeit eine offene Kleine Anfrage im Landtag laufen, ob es eine Maulkorbregelung für die Ordnungshüter gibt (siehe hier).
Wir verfolgen die Polizeiberichte täglich. Über diesen Vorfall hatten wir keine Kenntnis. Es wäre nicht der erste, der nicht gemeldet wurde im letzten halben Jahr.
An Rechnungen für den Krankenhaustransport, so die Lahnpost, seien schon 700 Euro angefallen. Die anderen Rechnungen stehen noch aus. Der Täter lief nach wenigen Stunden wieder frei herum, ganz einfach, weil es keinen Haftgrund gebe, erfuhr die Lahnpost auf Nachfrage von der Polizei. Dank Lahnpost erfährt nun auch die Öffentlichkeit, wie der betroffene Vater über das Ganze denkt, ungewöhnlich bei der heutigen Berichterstattung. Der sieht aktuell ein verfehltes, fehlgeleitetes Rechtssystem, indem „offenbar manchmal ein Opfer zum
Täter werde“, so das Blatt.
Herzlichen Dank für diese, am Bürger orientierte, offene Berichterstattung, die leider heute nicht mehr selbstverständlich ist.


  Bürgermeister Manfred Schmidt (SPD) bei der Einweihung 1988

22.12.2017 10:20  Zur Klarstellung
Holocaust-Gedenkstätte oder nicht?


Ist der jüdische Friedhof in Villmar auch eine Holocaust-Gedenkstätte oder nicht? Diese Frage wurde von Lesern an uns herangetragen. Dazu stellen wir fest: 1988 wurde von der Gemeinde Villmar der Gedenkstein mit der Aufschrift "Zum Gedenken an die Mitbürger jüdischen Glaubens, ermordet während der Nazizeit 1933-1945" im Beisein der ehemaligen jüdischen Mitbürger Manfred Rosenthal und Inge Rothschild, geb. Rosenthal, sowie deren Angehörigen, Vertretern der Kirche, zahlreiche Bürger am jüdischen Friedhof,   ganz offiziell als  Mahnmal eingerichtet.