Bilder+Vid VN   Landschaftsprägend, 2.300 Quadratmeter

21.06.2021
Hochpolitischer Forschungsschwerpunkt:
Die Fürze der Kühe


Wir kann man pro Liter Milch den Anfall von Treibhausgasen reduzieren? soll ein, wenn nicht der wesentliche Forschungsschwerpunkt des neuen Kuhstalls des Gladbacher Hofes in Villmar sein, neben der Forschung zum Pflanzenbau und Landnutzung in der Villlmarer Wasserscheide über dem Aumenauer Bahnhof. Damit schlägt die Klimapolitik zur Rettung der Welt durch Deutschland auch ganz konkret in Villmar auf. Der Hof ist eine Lehr- und Forschungseinrichtung  der Justus-Liebig-Universität Gießen.

 




Obwohl der gemeindliche Flutgraben auf dem Gelände oberhalb des Steilhanges der Leistenbachstrasse, im Begriff ist, wieder von der Natur zurückerobert zu werden (Video), dürfte dieses Jahr keine Gefahr durch Schlammfluten entstehen: Es ist kein Mais mehr angebaut in diesem Bereich und es hat sich auch sonst  viel getan auf dem Gelände der Staatsdomäne Gladbacher Hof: Klatschmohn in den Feldern und wer das Gelände betritt, versieht sich unversehens in einen landwirtschaftlichen Lehrpfad versetzt. Die unterschiedlichsten Getreidesorten aber auch scheinbar Saubohnen und andere Nutzpflanzen von modernen Vogelscheuchen bewacht und unterbrochen durch neue  Baumanpflanzungen zeigen einen neuen Wind, der hier weht. Gut hat man es auch mit den Greifvögel gemeint, denn alle paar Meter wurde ihnen ein künstlicher Sitzplatz geschaffen. Was aber prägend ist zur Zeit, ist das große neue Bauwerk in der Landschaft, der Kuhstall für 128 Kühe. 2.300 Quadratmeter ist er groß und soll 1,2 Millionen Euro kosten;  Fahrsilos und Güllebehälter um die  800.00 Euro;  600.000 Euro für  Wissenschaftstechnik und um die  200.000 Euro sollen die Erschließungskosten sein, heißt es.