05.05.2020 Bild: Galgenberg Villmar, Montage

Angriff auf unsere Heimat

Mit fragwürdigen Methoden soll der Galgenberg kaputtgemacht werden

Der RP Gießen erteilte, rechtswidrig während der Brut und Setzzeit, dem Investor für das Riesenwindrad auf dem Galgenberg frei nach dem Motto „Im Land, wo Profiteure ihre Naturschutzauflagen selber kontrollieren“ die Genehmigung einer Horstkontrolle auf dem Galgenberg Villmar, um das umstrittene Windrad am Waldrand, in unmittelbarer Nähe zur Schutzhütte, durchzudrücken.
Egal, wie man dazu steht: Ein Rechtsstaat zeichnet sich eben dadurch aus, dass niemand, weder Frau Merkel noch die hessische Landesregierung in Gestalt des RP GI, über der Verfassung oder dem Gesetz steht. Genau das schert zunehmend nicht mehr, wenn Politik durchgesetzt werden soll. Für Villmar gibt es einen eindeutigen Beschluss: Villmar will in dem Schwachwindgebiet keine Windkraft aus mehreren, guten Gründen. Das Parlament hat Bürgermeister Rubröder mit großer Mehrheit ein robustes Mandat gegeben, alle legalen Möglichkeiten zu Wahrungen der Interessen Villmars einzusetzen, auch prozessuale. Im aktuellen Newsletter von "Windwahn.com" wird das Verhalten des RP GI in Bezug auf Genehmigung einer Horstkontrolle auf dem Galgenberg auch aufgegriffen.
Seitens unserer Villmarer Bürgerinitiative Windwahn Villmar/Runkel wurde diesbezüglich bereits folgendes in die Wege geleitet:

  • Mitteilung des Verdachts einer Ordnungswidrigkeit gem. §44 Abs. 1 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz, begangen durch die beteiligten Mitarbeiter des RP Gießen, an die untere Naturschutzbehörde.

  • Dienstaufsichtsbeschwerde an RP Gießen

  • Fachaufsichtsbeschwerde an hessisches Ministerium des Inneren und für Sport

  • Beschwerde bei der EU-Kommission wegen Verstoßes gegen Art. 9 Abs. 1 der europäischen Vogelschutzrichtlinie (Richtlinie 2009/147/EG)

Darüber hinaus hat sich auch Frau Marion Schardt-Sauer (MdL), FDP, der Angelegenheit angenommen.

Bei dieser Gelegenheit muss man dem Sprecher der heimischen Bürgerinitiative, Wolfgang Nawroth, ganz einfach einmal Danke! sagen, für seinen unermüdlichen Einsatz für unsere Heimat